Montag, 30. März 2015

DIY literarische Eier

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich bei diesem bezaubernden Wetter mal die Gelegenheit genutzt und Ostereier dekoriert. Im Laufe der Woche haben wir ein paar davon ausgepustet und nun warteten sie auf Verschönerung.
Ich hatte vor ein paar Tagen bei anonyme Bookoholiker schon etwas nettes entdeckt. Kopierte Buchseiten oder Originalseiten aus alten Büchern wurden in schmale Streifen geschnitten und auf die Eier geklebt.
Ich hab mir nun gedacht, ob man das nicht auch mit Buchcovern machen kann. Also ran ans Werk.
Zunächst habe ich mal meine Regale durchgestöbert, und mir ein paar ausgesucht, bei denen ich mir gedacht hab, dass es wohl ganz gut aussehen könnte. Mal mit mehr, mal mit weniger Motiv ging es dann los.
Schere, Eier, Klebeetiketten
Also auf den Scanner gelegt, und ausgedruckt. Da ich nicht so gern mit Klebstoff herumschmiere und das ja auch sehr fummelig wird, habe ich meine Klebe-Etiketten durch gesehen und auch passende gefunden. Aber natürlich geht das auch mit Papier.

Ihr benötigt also:
  • Schere
  • Cover und/oder Buchseiten zum Kopieren
  • Papier oder selbstklebende Etiketten
  • Klebstoff
  • Lineal (für die Genauen unter Euch)
  • Eier (gibt es auch aus Kunststoff zu kaufen)
Den Ausdruck habe ich noch einen Moment trocknen lassen, damit nichts verschmiert. Dann habe ich das Ganze in Streifen geschnitten, ca 3-4 mm breit, damit man beim Kleben die ovale Eiform bedenkt und die Streifen nicht solche Falten schlagen. Für ein Ei braucht man ca. 35 - 40 Streifen. Meine Etiketten haben die Größe von 9,7 x 6,8 cm. Geschnitten von der langen Seite kommen auf 3 Etikette genug Streifen dabei heraus.

die Kopie in Streifen geschnitten

Die Eier habe ich direkt nach dem Auspusten mit Seife abgewaschen, damit sie ordentlich entfettet sind, sonst hält da nichts.
Zu Beginn habe ich das Ei in Viertel geklebt, sinnvoll ist es, wenn Ihr dazu die Streifen benutzt, auf denen nicht viel an evtl. Mustern ist, da sie zum Schluss eh durch überlappendes Bekleben kaum noch zu sehen sein werden.


in Viertel geklebt
Wie Ihr nun vorgeht, bleibt Euch überlassen. Ich habe aus den Vierteln noch Achtel geklebt und dann die einzelnen freien Felder gefüllt.


in Achtel geklebt
Wichtig ist, dass Ihr eines der Löcher dabei frei lasst, damit Ihr noch den Aufhänger... halbes Streichholz mit Faden... einbringen könnt. Ihr könnt aber auch alles zukleben, und die Eier nicht zum Aufhängen, sondern zum in's Nest legen nutzen. Ist das der Fall, nehmt einfach einen kreisförmigen Aufkleber, den Ihr evtl. noch kreuzförmig einschneidet, damit er sich der Eiform besser anfügen kann.Wenn möglich und gewünscht, kann man, wenn vorhanden, noch ein Motiv von der übrigen Coverkopie ausschneiden und dazu aufkleben.

Ein ganzes halbes Jahr-Ei
Und das ist nun das Endergebnis.


Links ein Mädchen, das Geschichten fängt, in der oberen Mitte ein ganzes Halbes Jahr, rechts Ewiglich die Sehnsucht und unten Silber- das erste Buch der Träume.
Das "Silber-Ei" gefällt meiner Tochter am besten.

Ich hoffe, Euch gefällt die kleine Basteleinlage und nun... ab an die Eier.
Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 27. März 2015

"Einäugige Echse" von Carl Hiaasen

Beltz Verlag
319 Seiten
ISBN 9783407811844
Beltz und Gelberg Verlag
Preis: 16,95€
gebundene Ausgabe
erschienen 03/ 2015

Wie verrückt muss man sein, dass man sich als Sandhaufen getarnt mit einem Strohhalm zum Luftholen am Strand verbuddelt, um Schildkröteneierdiebe zu erschrecken und zu verprügeln? Das zumindest tut Skink. So stellt er sich Richard vor, der ihn zufällig am Strand gefunden hat. Seinen echten Namen will der alte komische Kauz zunächst nicht verraten, damit ihn niemand bei der Polizei verpfeift. Richard findet, er sieht aus wie ein Obdachloser, eine Duschhaube auf dem Kopf, einen langen zotteligen Bart mit eingeflochtenen Vogelschnäbeln, ziemlich schmuddelig und dort, wo das linke Auge sein sollte, ein Glasauge, das irgendwie so garnicht passend aussieht.
Egal, Richard hat eh gerade ganz andere Sorgen, denn seine Cousine Malley ist von zu hause abgehauen. Ihre Erklärungen dafür am Telefon hören sich aber so garnicht nach Malley an und Richard ist sich sicher, dass da ordentlich was faul ist.
Gemeinsam mit Skink, der in Wahrheit ein totgeglaubter Ex-Gouverneur ist, macht er sich auf den Weg, um seine Cousine zu finden.

Meine Meinung

Nach dem eher verwirrenden Klappentext, der mich irgendwie neugierig gemacht hat, war ich mir nicht sicher, was sich dahinter verbirgt.
Aber jetzt kann ich sagen, dass es sich um eine abgedrehte, total übertriebene Geschichte in Florida handelt.
Carl Hiaasen ist wohl dafür bekannt, mit "beißendem Witz" zu schreiben und das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Hier treffen seltsame Typen zusammen, die einen absolut unglaubwürdigen Roadtrip unternehmen. Unglaubwürdig, weil Richard noch nicht mal 16 ist und mal eben mit einem ihm völlig unbekannten, sehr suspektem alten Mann quer durch Florida fährt. 
Das Ganze ist dabei mit einem dermassen trockenen Humor ausgestattet, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das die angestrebte Zielgruppe der ab 12-jährigen auch so versteht.
Der Schreibstil ist unkompliziert, wirkt aber etwas gestelzt. Die Geschichte wird aus Richards Perspektive in der Ich-Form erzählt.
Es gibt etliche Themen, die sich hier zusammen finden.
Da wäre einmal das Stehlen von Schildkröteneiern, das in der Tat ein großes Problem darstellt. Oder die Tatsache, dass der Elfenbeispecht eventuell doch noch nicht ausgestorben ist, ich hab danach gegoogelt...
Aber das Hauptthema ist natürlich das Verschwinden von Cousine Malley. Eine Internetbekanntschaft entpuppt sich letztendlich nicht als der nette Typ, den Malley erwartet hatte, sondern ein schießwütiger Kerl, der schon einiges auf dem Kerbholz hat.
Ihr merkt schon, langweilig ist das Buch keinesfalls. Aber trotzdem konnte es mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich mit der großen Portion Sarkasmus gut leben kann.

Unterm Strich

Das Alter der Zielgruppe würde ich um mindestens 2 Jahre anheben, ab 12 finde ich es nicht geeignet. Wer den Autor kennt, ist diese Art von Geschichten wohl gewohnt, für mich war es eher gewöhnungsbedürftig. Unter der Voraussetzung, das Ganze nicht zu ernst zu nehmen, gibt es dennoch 4 Sternthaler.
Der Autor
Carl Hiaasen studierte Journalismus und lebt mit seiner Familie in Florida. Seine journalistische Karriere begann er beim Miami Herald, für den er nach wie vor Kolumnen schreibt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. In Deutschland wurde Hiaasen durch viele Romane bekannt, die in insgesamt 21 Sprachen übersetzt wurden.
Quelle: Beltz Autorenseite

Vielen Dank an den Beltz Verlag und Blogg dein Buch für dieses Leseexemplar.

Mittwoch, 25. März 2015

"Der Tote vom Maschsee" von Susanne Mischke

Piper Verlag
301 Seiten
ISBN 9783492051460
Piper Verlag
Preis: 14,-€
Taschenbuch
Ausgabe von 2008


Hannover, Stöckener Friedhof: Auf dem Gedenkmal der Opfer von Fritz Haarmann liegt eine menschliche Zunge. Wenig später entdeckt ein Fußgänger bei seinem Spaziergang die passende Leiche dazu im Maschsee. Es ist Offermann, ein Spezialist auf seinem Gebiet: Psychiater und Gutachter für Sexualstraftäter.
Warum er sterben musste, ist nun Aufgabe von Hauptkommissar Völxen und seinem Team. Gemeinsam mit Hauptkommissarin Kristensen, Oberkommissar Rodriguez und der neuen Kollegin Wedekin macht er sich daran, den Fall zu lösen. Warum wurde Offermann zum Schweigen gebracht?

Meine Meinung

Das witzige an diesem Regionalkrimi ist, dass er hauptsächlich in Hannover handelt. Sämtliche Orte und Strassennamen sind mir dementsprechend bekannt.
Die Autorin hat diesen Krimi so gut verpackt, dass ich beim Lesen zeitweise vergaß, dass es ja nur ein Krimi ist und kein Tatsachenbricht.
Aber genau darum war es für mich ein Vergnügen, mit dem Team mitfiebern.
Dieses besagte Team ist ein uriger Haufen. Die verschiedenen Charaktere sind gut ausgeprägt und jeder für sich besonders.
Da ist Jule, die Neue. Sie macht einen schrecklich schlauen Eindruck, der erstmal überhaupt nicht gut ankommt.
Rodriguez ist der Macho, alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird schonungslos angebaggert.
Völxen, der brummige Chef, liebt die Ruhe bei seinen Schafen. Aber Nordic Walking im hellblauen Sportanzug, da hört der Spaß auf.
Und Oda, die alleinerziehende Mutter, will ihrer Tochter einfach keinen Sarg zum Schlafen kaufen. Der Plan, sie in der Pathologie bei einer Leichensektion davon abzuschrecken, geht leider nach hinten los.
Alle zusammen ergänzen sie sich aber ausgezeichnet und es war mir ein Vergnügen, ihre Ideen und Fortschritte zu verfolgen.
Und trotz des unschönen Themas des sexuellen Missbrauchs gibt es doch auch einige Schmunzler und Lacher, auch weil eine ordentliche Portion Sarkasmus mitschwingt.
Der Schreibstil ist unkompliziert, und die Mischung aus Großschnäuzigkeit und Wissen ist meiner Meinung nach gut gelungen.
Was fehlt, ist die Spannung ansich, es gibt zwar mehr als eine Leiche, doch das Ganze ist recht unspektakulär abgehandelt.
Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

Unterm Strich

In diesem Regionalkrimi fühlte ich mich wie zu hause, als würde ich durch all die bekannten Orte direkt daneben stehen. Er ist auf jeden Fall unterhaltsam, nur die Blutrünstigen unter Euch werden genau das vermissen, denn es ist ziemlich unblutig.

Die Autorin
Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Zuletzt erschienen von ihr die vier Hannover-Krimis »Der Tote vom Maschsee«, »Tod an der Leine«, »Totenfeuer« und »Todesspur«, die über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg haben.
Quelle: Piper Autorenseite

Mittwoch, 18. März 2015

"Fuck you Leben" von N. Pratt

dtv das junge Buch
420 Seiten
ISBN 9783423740074
dtv das junge Buch
Preis: 14,95€
Taschenbuch
erschienen 12/ 2014


Mit 15 schwanger, das ist hart. Hannah kann es nicht glauben, aber so ist es nun mal. Sie weiß, wer der Vater ist, aber das sollen ihre Eltern nicht wissen. Außerdem geht er davon aus, dass sie das "Problem" beseitigt hat. Als sie ihrer Familie endlich von der Schwangerschaft erzählt, ist es klar, dass die nicht gerade übersprudeln vor Freude. Besonders ihre Mutter ist ziemlich geschockt, arbeitet sie doch als Krankenschwester.
Um die Wogen etwas zu glätten, gibt sich Aaron als Vater aus. Er ist noch nicht lang an der Schule, und seine Vergangenheit kennt hier zum Glück niemand, denn er hat gerade seinen besten Freund Chris verloren. Mit dem Angebot der Vaterrolle hat er zumindest das Gefühl, mal wieder etwas sinnvolles zu tun.

Meine Meinung

Sicherlich ein Thema, dass uns in dieser heutigen Zeit immer öfter begegnen wird und immer präsent ist. Ich finde, die Autorin hat diesen Jugendroman sehr realistisch geschrieben. Hier hängt nicht der Himmel voller Geigen und es ist auch nicht alles rosarot. Sie macht hier sehr deutlich, wie schwierig es ist, als 15jährige eine Schwangerschaft durchzustehen, wenn man eigentlich lieber mit seinen Freundinnen Party machen möchte. Das Gefühl, anders zu sein und ausgeschlossen zu werden, kommt gut herüber. Und das geht nicht nur Hannah so, auch Aaron ist davon betroffen.

Die Hauptprotagonisten sind mir schon zu Beginn recht sympathisch, auch wenn gerade Hannah erstmal ziemlich auf den Putz haut. Im Wechsel wird mal aus Hannahs, mal aus Aarons Sicht erzählt, unterstützend hat auch jeder der beiden seinen eigenen Schrifttyp.
Gut gefällt mir, wie die beiden Jugendlichen sich neu finden und entwickeln, ihre Gewohnheiten umstellen, neue Freunde finden.
Und natürlich erfährt man, was es mit Aarons Geschichte auf sich hat, da gibt es einige Abschnitte, die mich sehr berührt haben.

Es lässt sich gut lesen, da die Autorin einen entspannten und unkomplizierten Schreibstil hat.
Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

Unterm Strich

Ich hoffe, meine Tochter -14- läßt sich damit noch viel Zeit. Ein ordentlicher Happen mit 420 Seiten, aber gut zu schaffen und in meinen Augen nicht langweilig. Allerdings hat es nicht unbedingt eine abschreckende Wirkung, falls die jemand erwarten sollte.

Die Autorin
N. Pratt hat nach ihrem Studium zunächst als Sachbuch-Lektorin gearbeitet, bevor sie zum Kinder- und Jugendbuch wechselte. Von 2009 an hat sie das Programm von Catnip Publishing geleitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Kind in London . 
Quelle: dtv Autorenseite

Dienstag, 17. März 2015

Die Taschen voller schöner Sachen

So Ihr Lieben,

wie schon angedroht, nun ein paar Fotos meiner Mitbringsel von der Buchmesse. Meine Sammlung an Lesezeichen nimmt stetig zu, auch wenn ich gerade mit dem Vorstellen der Selbigen etwas schwächle.
Aber hier nun ein wenig Nachschub, wobei ich es schlichtweg vergessen habe, mir auch eines zu kaufen, diesmal also "nur" Standlesezeichen.


Für mein Schwesterherz hab ich ein paar Leseproben mitgebracht... ja wir sind Jäger und Sammler.


Und dann war da noch diese prall gefüllte Tasche vom Lovelybookstreffen...

das ist der Wahnsinnsinhalt meiner Lovelybookstasche
und noch ein paar Lesezeichen von Lovelybooks
Das winzige Buch rechts oben ist erstaunlicherweise das einzige, was ich für mich gekauft habe... und nun haben wir endlich Pflaster im Haus... mit Fledermäusen...

 ein Wal für die Badewanne und neue Buttons für meine Tasche
Und Postkarten dürfen auch nicht fehlen.


und einfach noch ein paar Eindrücke, weil es so schön war.



Mr. Rail und Binea von Literatwo beim #LBlesertreff


Tribute von Panem

Melanie Raabe und Bettina Belitz im Gespräch
So Ihr Tapferen, jetzt habe ich Euch alles berichtet und gezeigt und genervt und total überfüttert... aber das mach ich doch gerne...
So oder so, ich freue mich auf ein nächstes Mal,
Leipzig oder Frankfurt, ganz egal

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 16. März 2015

Leipziger Buchmesse, da kann man viele Leute sehen...

Hallo Ihr Lieben,

gestern hab ich Euch vom 1. Tag auf der Buchmesse berichtet, heute nun der 2. Tag. Diesmal stand mein Plan größtenteils unter dem Motto "Treffen", die Termine dazwischen waren ein "Kann", kein "Muss".
Der Blick täuscht, die Hallen waren zum Bersten voll
Da war zunächst einmal das Treffen bei Chicken House im CCL. Hätte ich geahnt, dass dort immer freie Toiletten und Sitzplätze sind, wäre ich zum Verschnaufen schon viel eher dort aufgeschlagen.
Ich schätze mal, die Gruppe war um die 60 bis 70 Blogger groß und gemeinsam saßen wir dort und lauschten dem Verlagsgründer Barry Cunningham, der persönlich angereist war, denn der Verlag hatte am 14.03. seinen 5. Geburtstag zu feiern.



Gemeinsam mit der Autorin Sophia Bennett waren die beiden bereit, jede Menge Fragen zu beantworten. Das war echt ein ungeahntes Highlight, den Entdecker von Harry Potter zu treffen. Aber damit hatte der Spaß noch kein Ende. Es gab nämlich noch einen rasanten Eierlauf und Barry und Sophia durften eigens dafür wunderbare Hühnermützen tragen.

run chicken run
 Nicht nur das Publikum hat sich dabei köstlich amüsiert.

Happy Birthday
Im Anschluss wurde ein toller Geburtstagskuchen aufgetischt, der nicht nur toll aussah. Zudem hatte ich endlich die Möglichkeit, Kathrin von Phantàsienreise zu treffen, und sie mit einer Kleinigkeit zu überraschen,


 Kathrin von Literaturmaus lief mir auch über den Weg,


endlich gab es ein ordentliches Foto mit Friederike von Friedelchen' s Bücherstube


und auch Sonja von Kleeblatts Bücherblog war mit von der Partie. Jaja, schon wieder kein Foto... Für ein Buch kam ich zu spät... zu viel geplappert... aber deswegen bin ich auch nicht dort gewesen.
Natürlich habe ich wieder mein Moleskin gezückt und Sophia Bennett und Barry Cunningham haben sich darin verewigt und Fotos gab es auch.

Barry Cunningham, total nett und auf Anhieb sympathisch
Gemeinsam mit Kathrin von Literaturmaus bin ich dann gemütlich zum nächsten Treffen geschlendert, ganz ohne Drängeln ging es zum Lovelybookstreffen. Vor der Mehrzweckhalle war die Fläche schon gut gefüllt, und es gab hier und da ein großes Hallo und Geknuddel und Umarme. Dort habe ich unter anderem Anja und Nadine von Wasliestdu, Stephanie von Buchstabenfängerin und natürlich nochmal Friedrike von Friedelchens Bücherstube begrüßen dürfen.
#LBlesertreff
Auf dem Programm stand zunächst eine Diskussionsrunde, moderiert von Tina von Lovelybooks,  über das Bloggen und wieviel Einfluss die Bücherblogger mittlerweile haben, aber auch über die explosionsartige Vermehrung der Blogs, die dann zum Teil nur "Klappentexte" kopieren und letztendlich keine eigene Aussage treffen.

Mit dabei waren unter anderem Wiebke Lorenz, Melanie Raabe, die Bloggerin Mara Giese und einige Mitarbeiterinnen vom Piper-Verlag, vom Egmont-Verlag und aus London vom Penguin Random UK. Das fand ich sehr interessant, besonders wenn man überlegt, wieviel Zeit zum Erhalt eines Blogs investiert wird. Klar, dass es immer ein paar schwarze Schafe und Eintagsfliegen gibt, aber irgendwie auch schön, dass der Bloggerwelt immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird.

Bettina Belitz aus der Ferne
Danach gab es etwas zu Lauschen, denn Bettina Belitz las aus ihrem gerade veröffentlichtem Buch "Mit uns der Wind". Darauf hatte ich mich besonders gefreut, denn schon ihre Trilogie um Ellie und Colin aus "Splitterherz, Scherbenmond und Dornenkuß" hat mich echt gefesselt.


Es hat mir sehr gefallen, ihr zuzuhören und das Gehörte klingt ganz gut, macht auf jeden Fall neugierig.
Tina von Lovelybooks
Im Anschluß gab es dann die allseits wohl schon bekannten Cupcakes, die wirklich ganz böse lecker und vielleicht eine winzige Spur zu süß waren, aber trotzdem toll anzusehen. Den krönende Abschluss bildete dann der Run auf die prall gefüllten Büchertaschen, die jeder der 250 eingeladenen Bücherwürmer erhielt. Also mal ehrlich, liebes Lovelybooks-Team, das hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen! Allein die Tasche ist echt toll.

Den Inhalt dieser tollen Tasche verrate ich euch morgen
Und auch Melanie Raabe durfte ich näher kennen lernen, total nett und offen, ein herzliches Lächeln immer dabei!.. sieht man so natürlich nicht...


auch Melanie Raabe hat ein offenes Ohr
Mit vollem Bauch und voller Tasche stand nun der letzte Termin an, auf nach Halle 3, an den Stand von Vorablesen. Als fleißige Mitstreiterin wollte ich mir das angekündigte Meet and Greet auf keinen Fall entgehen lassen, das extra um 1 Stunde nach hinten geschoben wurde, damit wir mit Lovelybooks nicht ins Gehege kamen.

Klein aber fein
bei Vorablesen
Dort habe ich bestimmt noch 20 Minuten gestanden und geklönt mit den sehr lieben und netten Damen von Vorablesen. Toll, jetzt auch mal ein paar der Gesichter hinter Vorablesen entdecken zu dürfen.Natürlich kommt man dabei auch mit den anderen VorableserInnen ins Gespräch, und nun kenne ich Anja vom kleinen Bücherzimmer.

Töchterchen, die ebenfalls mitgekommen ist nach Leipzig, hatte sich dabei besonders auf Taddl und Ardy gefreut, 2 Youtuber, dessen Buch ich bei Vorablesen gewonnen hatte. Aber es war soooo voll bei den Beiden, dass sie sich garnicht erst angestellt hat. Schade...

Schwer bepackt machten wir uns dann zurück auf den Heimweg nach Hannover, zum Glück war es wie schon bei der Anreise so, dass der IC auch direkt bei Leipzig Messe hielt. Wegen Stromausfall in einem Abteil musste dieses leider gesperrt werden, für uns kein Problem, wir hatten ja reserviert in Klasse 1. Und was soll ich Euch sagen, auf dem Weg in unser Abteil hat Töchterchen dann zufällig ihre geliebten Youtuber getroffen, sie kurzerhand um Signierungen gebeten und natürlich gab es auch noch ein gemeinsames Foto... was für eine Freude!
Taddl und Ardy
Alles in allem war es ein wirklich gelungener Messetag mit einem tollen Abschluss und ich freue mich jetzt schon auf ein nächstes Mal!
Meine Errungenschaften zeige ich Euch dann morgen.

Liebe Grüße, Eure Petra
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