Dienstag, 13. Januar 2015

Sammelleidenschaft

Hallo Ihr Lieben

wie die meisten von Euch ja wissen, mache ich jetzt im 5. Jahr beim Sammeln von Schätzen und Zitaten mit. Und heute möchte ich Euch mal meine kleinen Büchlein dazu vorstellen.

Im ersten Jahr in 2011 hat meine Mutter mir ein kleines Notizbuch mit einem Foto von Heinrich Heine geschenkt, das kam dann genau richtig, um darin Schätze festzuhalten. Innen sind auch mal kleine bunte Bilder eingedruckt, es gefällt mir sehr gut.


Mein liebstes Zitat 2011 ist aus dem Buch

"Eine Frau bei 1000°" von Hallgrimur Helgason, erschienen 2012
Seite 62
" Niemand erinnert sich an das, was selbstverständlich ist, dabei ist das das Beste von allem."

Mein Sammelbüchlein im 2. Jahr (2012) habe ich mir dann selbst gekauft. Es hat ein Muster wie bei einer alten Tapete, zumindest erinnerte es mich gleich daran.


Das schönste Zitat 2012 ist aus dem Buch

"Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw, erschienen 2012
Seite 280
"Es gibt so viele Blicke auf dieser Welt wie Sterne am Himmel."




Jetzt wird es etwas peinlich, denn ich habe keine Ahnung, wo mein Büchlein von 2013 abgeblieben ist, aber es ist hier irgendwo... da sind Katzen drauf... Zum Glück hab ich wegen einer Verlosung mal ein Foto gemacht, sodass ich es Euch trotzdem zeigen kann.


Das schönste Zitat in 2013 ist aus dem Buch

"Der süße Kuss der Lüge" von Beatrix Gurian, erschienen in 2013
Seite 346

"Glück ist, in die Gesichter der Menschen zu schauen, die man am meisten liebt, und sie lachen zu sehen."



Im letzten Jahr, also 2014 gab es dieses Büchlein, ein wenig zu dick, aber egal.


Das liebste Zitat 2014 daraus ist aus dem Buch

"Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl, erschienen in 2014
Seite 41

"Die schlechten Erinnerungen an die Vergangenheit verschwinden nie ganz. Aber in den glücklichsten Momenten vergessen wir sie."



Für dieses Jahr habe ich mir natürlich auch ein Büchlein angeschafft, und es stehen sogar schon 4 Schätze darin. Ich bin gespannt, wieviel es bis zum Jahresende werden.


Wollte Ihr auch Schätze sammeln, dann könnt Ihr Euch bis zum 15.01. noch anmelden. Klickt einfach genau hier, dann kommt Ihr zu Kathrins Blog Phantasiereise, denn dort werden dieses Jahre alle Schätze zusammengetragen.

Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 11. Januar 2015

"Die Berufene" von M.R. Carey

Drömer-Knaur-Verlag
508 Seiten
ISBN 9783426515136
Drömer-Knaur-Verlag
Preis: 14,99 €
Taschenbuch


Die Menschen in Großbritannien sind von einem Parasit befallen, und eine Heilung ist im Moment noch nicht in Sicht. Es ist eine Art Pilz, der sich im Gehirn festsetzt und von dort die Kontrolle über seinen Wirt übernimmt und sie zu einer Art Zombies, sogenannten Hungernden macht.

Doch es gibt eine Gruppe von infizierten Kindern, die in einer ehemaligen Militärbasis festgehalten werden. Sie werden unterrichtet, um ihr Verhalten zu untersuchen, sind dabei aber in Rollstühlen gefesselt, damit sie ihre Lehrer nicht angreifen können. Diese Kinder reagieren auf den Parasit nicht so wie die befallenen Erwachsenen. Eine von ihnen ist Melanie, sie ist 10 Jahre und hat viele Fragen und ganz eigene Ideen, was mit der Welt außerhalb ihrer Zelle wohl geschehen ist. Das ist eher untypisch und gibt den Wissenschaftlern vor Ort noch mehr Rätsel auf, die diese natürlich aufdecken wollen, um evtl. eine Möglichkeit der Heilung entwickeln zu können. Als aber die Militärbasis von sogenannten Schrottwühlern und Hungernden angegriffen wird, können einige wenige fliehen und mit ihnen Melanie.

Meine Meinung

Einer biologischen Waffe gleich übernimmt ein Parasit ein ganzes Land - was für eine Vorstellung. Der Autor zeigt ein düsteres Großbritannien, wieviele Menschen befallen sind, weiß niemand. Verlassene Ortschaften, geplünderte Geschäfte, kaum Nahrung, das gleicht eher einem Kriegsbild. Kein Strom, kein sauberes Wasser, jeglicher Lebensstandard wird auf's nackte Überleben minimiert. Woher dieser Parasit kommt, bleibt unbeantwortet.

M.R. Carey beschreibt dieses Szenario sehr detailliert, sodass es für mein Kopfkino schnell ein passendes Bild gab. Im Wechsel berichtet der Erzähler mal über Melanies Sichtweise, mal sind die Wissenschaftlerin Coldwell, die Lehrerin Justineau oder Sergant Parks im Focus. Alle haben sehr unterschiedliche Meinungen über Melanie, von denen einige schon abstoßend sind. Das besondere an Melanie ist, dass sie trotz der Infizierung relativ menschlich bleibt. Sie hat zwar, wie alle anderen Zombies, das Bedürfnis, ihre Mitmenschen zu beißen, sie zu zerfleischen, kann sich ihnen gegenüber aber beherrschen und greift lieber auf tierische Alternativen zurück.
Besonders widerwärtig fand ich, als der Autor beschreibt, wie die gefesselten Kinder einmal die Woche "geduscht und gefüttert" werden. Da fragt man sich schon mal, wer hier jetzt die wahren Monster sind.
Während des Lesens vergaß ich aber auch häufig, dass es sich um Zombies handelt, denn der Autor schafft es, durch andere Details und Gedanken davon abzulenken.

Auch im wahren Leben gibt es diesen Pilz. Er nistete sich in Ameisen ein und übernimmt von dort die Kontrolle. Und auch die Spielemacher des PS3-Spiel "The last of us" haben diesen Parasiten als Grundlage genutzt.

Unterm Strich

Spannende Lektüre, an der einen oder anderen Stelle etwas langatmig, von der Grundidee einerseits fesselnd, andererseits auch erschreckend brutal und abstossend. Aber auf jeden Fall eine gelungene Mischung, die mir 5 Sternthaler wert ist.

Der Autor
M. R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war ( er schrieb unter anderem für die Reihen "X-Men" und "Fantastic Four"). Seine eigenen Comics sind regelmäßig auf der New York Times Comic-Bestsellerliste vertreten. Außerdem hat er bereits weitere Romane und ein Hollywood-Drehbuch verfasst.
Quelle: Knaur-Autorenseite

Vielen Dank an den Drömer-Knaur-Verlag und Patricia Kessler für dieses Leseexemplar.

Freitag, 9. Januar 2015

Paris - die Stadt der Liebe...

ich bin entsetzt
sprachlos
traurig
wütend

Paris - Stadt der Liebe?

nun Stadt des Terrors
überall Blaulicht

warum?
frage ich mich immer wieder

ich sitze hier mit Tränen in den Augen

Meinungsfreiheit...

eine Hand legt sich auf meine

tröstet mich

ich war noch nie in Paris


Mittwoch, 7. Januar 2015

"Ewige Buße" von David Mark

Ullstein-Verlag
432 Seiten
ISBN 9783548286587
Ullstein-Verlag
Preis: 9,99€
Taschenbuch


Drei Tote innerhalb kurzer Zeit, brutal ermordet. Eine Chefin, die Haare auf den Zähnen hat. Und das alles, wo Detective Aector McAvoy gerade mitten im Umzug steckt. Und zur Therapie muss er auch. Doch nun muss er erst einmal heraus bekommen, was es mit diesen Leichen auf sich hat. Jede von ihnen ist anders ermordet worden, doch bei näherem Hinsehen hatten sie in der Vergangenheit doch alle etwas gemeinsam, indem sie einem Verbrecher das Leben retteten. Sollte das tatsächlich stimmen, wird es demnächst in diesem sonst eher harmlosen englischen Städtchen Hull noch mehr Leichen geben. 

Meine Meinung

Ewige Buße- das dachte ich mir beim Lesen irgendwann auch. Ein durchaus interessanter Krimi, aber er zog und zog sich so sehr in die Länge, sodass ich irgendwann keine Lust mehr hatte. Aber ich habe durchgehalten bis zum Ende, in der Hoffnung, dass es besser wird. Leider konnte es mich nicht packen, zu keinem Moment. Detective McAvoy ist farblos und langweilig, mit seinem für mich unsicher wirkenden Auftreten konnte er mich nicht überzeugen. Er hat eine bewegte Vergangenheit, besonders im Bezug auf seine Frau. Im Verlauf erfährt man einiges darüber, denn dies ist schon der 3. Band um Detective McAvoy. Außerdem gibt es in diesem Krimi einen weiteren Fall, in den seine Frau Roisin verwickelt wird.

McAvoy's Chefin Pharaoh, die ordentlich bissig ist, lockert das Ganze ab und zu zwar etwas auf, aber sie hat ein Alkoholproblem, und das macht sie mir irgendwann auch zuwider.
Insgesamt fehlt mir die Spannung, es dümpelt eher so vor sich hin, und ist ziemlich bald vorhersehbar. Zudem verwirrt der Klappentext, denn der Mörder der drei Leichen hat nichts mit dem Fall um McAvoy's Ehefrau zu tun.

Unterm Strich

Schade, ich hatte mir mehr versprochen.Darum, kurz und schmerzlos, 2 Sternthaler.

Der Autor
David Mark wurde 1977 in Carlisle, England, geboren. Er lebt zusammen mit seiner Partnerin, zwei Kindern und zwei Hunden in einem abgelegenen Bauernhaus. Mark war über zehn Jahre lang als Gerichtsreporter für verschiedene Zeitungen tätig. In seiner Freizeit liest er gerne, trinkt dazu einen Whisky und geht danach zum Boxtraining.
Quelle: Ullstein Autorenseite

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Ullstein-Verlag für dieses Leseexemplar.

Sonntag, 4. Januar 2015

"Plampi -Dezembertage-" von Mirjam H. Hüberli

Merquana-Verlag
128 Seiten
ISBN 9783943882186
Merquana- Verlag
Preis: 9,90€
Taschenbuch

Erinnert Ihr Euch noch an Plampi, diesen witzigen Hund mit den riesigen Ohren, der eigentlich Napoleon heißt? Gut, denn es gibt ein neues Abenteuer mit ihm und Blacky, seiner Hundefreundin. Es ist mitten im Dezember. kurz vor Weihnachten. Und ausgerechnet der Duft von gebratenem Hähnchen wird Plampi diesmal zum Verhängnis.

Meine Meinung

Dies ist nun schon Plampis drittes Abenteuer, aber eigentlich gehört es an die 1. Stelle, denn in dieser Geschichte lernt er seine Hundefreundin Blacky kennen. Auch diesmal hat die Autorin eine tolle Geschichte geschrieben, die aber auch ein wenig traurig ist, denn es geht um Tiere, die kein Zuhause mehr haben, warum auch immer.
Mit vielen selbstgestalteten Bildern verschönert, nimmt Plampi seine kleinen und großen Leser mit auf eine spannende und sogar gefährliche Reise. Dabei trifft man auf einige alte und auch neue Bekannte, die sich am Ende des Buches alle noch einmal vorstellen dürfen.
Jedes von Plampis Büchern ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, es ist also nicht tragisch, wenn man die anderen Bücher "Plampi - nur eine Nacht" und "Plampi sieht rot" noch nicht kennt.

In jedem der Bücher wird Plampis Familie vorgestellt, so dass man gleich zu Anfang einen guten Überblick bekommt. Wie gewohnt, ist die Geschichte in kurzen, verständlichen Sätzen formuliert, sodass auch die noch ungeübten Leseanfänger schnell zurecht kommen.

Unterm Strich

Ein weiteres tolles Abenteuer mit Plampi, bei dem ich immer grinsen muss, wenn ich nur schon die flatternden Ohren sehe.
Dafür 5 Sternthaler von mir.

Die Autorin
Mirjam H. Hüberli ist die erste Autorin im Merquana Verlag und Ihr Werk “Plampi” ist ein großer Magnetpunkt für große und kleine Leser. Ihre süßen Zeichnungen ziehen jedes Kind an. Im April / Mai 2014 erschien der 2. Teil der “Plampi”-Serie.
Quelle: Merquana Autorenseite
Vielen Dank an den Merquana-Verlag für dieses Leseexemplar.

Freitag, 2. Januar 2015

Challenge gesammelte Schätze und Zitate im Dezember

Hallo Ihr Lieben,

es ist vorbei, das 4. Jahr in Folge, in dem ich Zitate und Schätze gesammelt habe. Erst mit Tanja in 2011, dann mit der Horrorbiene in 2012, danach auf meinem Blog in 2013, das letzte Jahr mit Tialda und jetzt 2015 bei Kathrin von Phantasiereisen.

Hier also mein letzter Schatz für Dezember 2014

Die Challenge gesammelte Schätze & Zitate in 2014


"Mama Alama" von Christine Wallner
Seite 11
" Hier läuft das Leben in anderen, einfachen Bahnen: Heute ist heute, und jetzt ist jetzt. "

Recht hat sie. In diesem Sinne wünsche ich uns allen mal ein wenig mehr Ruhe, nicht immer alles gleichzeitig erledigen wollen.

Und nun freue ich mich auf das 5. Jahr,  mein neues Büchlein zeige ich euch bei nächster Gelegenheit, denn ich fange jedes Jahr ein Neues an!
Das witzige ist, es trägt den Titel "Phantasie", fast so wie der Blog, auf dem gesammelt und ausgerichtet wird!

Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 1. Januar 2015

Mein SuB schrumpft

Hallo Ihr Lieben,

meine Ausbeute für den letzten Monat in 2014 ist nicht so prickelnd, ich bin nicht so recht zum Lesen gekommen.

Im Dezember 2014 habe ich also folgende Bücher gelesen
  • Mama Alama von Christine Wallner, 256 Seiten
  • Die Berufene von , 512 Seiten
  • Plampi -Dezembertage- von Mirjam Hüberli, 125 Seiten

Mama Alama hat mich wegen des Mutes der Autorin begeistert!

893 Seiten gehen aufs Dezemberkonto, so isses nun mal, mehr gab es nicht.

Ganz liebe Grüße, Eure Petra



Jahresrückblick 2014

Hallo Ihr Lieben,

na was soll ich sagen? Genau, ich hatte Frühdienst... wie immer, nix neues. So oder so wünsche ich Euch allen einen guten Start in 2015, viel Gesundheit, wenig Sorgen, wenn es geht, gar keine! Dafür immer ein gutes Buch in greifbarer Nähe!

Und nun mein Rückblick auf Gelesenes in 2014 (die Zahlen in Klammern sind die von 2013)
  • Gelesen habe ich 59 Bücher (72), 
  • davon 17 Ebooks (16)
  • und diesmal kein Hörbuch.
 Die Gesamtseitenzahl beträgt 20859 (21428), das ist gut, wenn ich bedenke, dass ich weniger Bücher gelesen habe.

In Challenges hab ich mich versucht, die Zitatechallenge hab ich gepackt, die Lesexperimente nicht... jaja, mit mir ist nicht gut zu experimentieren...
Der Zitatechallenge bleib ich auch im neuen Jahr treu, diemal bei Kathrin, sorry andere Challenges wird es nicht geben, ist einfach nicht meins.
Ich hab sogar schon ein neues Notizbüchlein dafür und freue mich wieder auf jede Menge Entdeckenswertes!

6 Lesungen in Hannover habe ich besucht, und ich war wieder in Leipzig zur Buchmesse, und freue mich jetzt schon diebisch auf die kommende Messe, bei der ich am 13. und 14. März mit Töchterchen die Hallen durchstöbern werde. Zimmer ist seit August reserviert!

Also dann, auf gehts in 2015

Alle lieben Wünsche für Euch,
Eure Petra
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