Sonntag, 28. September 2014

"Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich" von Miriam Covi

Drömer-Knaur-Verlag
394 Seiten auf meinem Tolino
ISBN 9783426431429
Drömer-Knaur-Verlag
Preis: 4,99€
Ebook


Es ist lange her, dass Nina in Kanada war. Früher kam sie mit ihren Eltern regelmäßig in den Ferien hierher. Ein Teil ihrer Familie, unter anderem ihre Cousine, lebt immer noch hier. Und weil nun genau diese Cousine heiratet, ist Nina wieder da. Und dann ist da noch Matt... Bis vor 14 Jahren war er ihre große Liebe. Ausgerechnet Matt ist derjenige, den Nina jetzt zuerst trifft. Das ist ihr sehr peinlich, denn nach 14 Jahren hat sie sich verändert, besonders was ihr Gewicht betrifft: 10 Kilo mehr als damals. Klar hat Matt sich auch verändert, er sieht noch besser aus. Damit sie eine passende Begründung hat, behauptet sie einfach, schwanger zu sein. Genau diese Lüge ist der Auftakt für ein heilloses Durcheinander und als der Rest ihrer Familie in Kanada ankommt, gewinnt das Chaos schnell die Oberhand. Und Nina hat absolut keine Ahnung, wie sie aus dieser Nummer wieder raus kommt, ohne es noch peinlicher zu machen als es eh schon ist.

Meine Meinung

Meine Güte, wie kann man nur ausgerechnet so eine Ausrede erfinden, weil man zugenommen hat. Ist ja klar, dass das auf die Dauer nicht gut gehen kann.
Nina's Familie ist herrlich chaotisch, die Eltern sind geschieden, der Vater lebt allein, die Mutter ist wieder verheiratet, schreibt erotische Romane und ist einfach nur peinlich, und Nina's kleine Schwester war eh schon immer schräg. Der Rest der Verwandtschaft ist auch nicht gerade zum Vorzeigen.
Die Autorin hat hier viele, sehr verschiedene Charaktere dargestellt, wie es sie sicher in jeder Familie gibt, das macht das Ganze realistischer und nicht so abgedreht.
Die im Titel erwähnte Liebe ist, wer hätte es anders erwartet, Matt. Obwohl Nina einen Freund hat, merkt sie schnell, dass sie immer noch in Matt verknallt ist. Aber so paddelig und tollpatschig wie sie sich anstellt, ist sie sich sicher, dass Matt sie einfach nur noch blöd findet.
Alles zusammen macht das Gesamtpaket ordentlich kompliziert und aus einer Lüge wächst schnell die nächste, bis das Kartenhaus irgendwann in sich zusammen bricht.
Es ist locker und leicht zu lesen und manche Situation entlockte mir schon den einen oder anderen Lacher.

Unterm Strich

Insgesamt ein lustiger Zeitvertreib ohne besondere Ansprüche, gut für zwischendurch, wenn man mal etwas für's Herz braucht, was aber nicht zu schnulzig ist. Mich hat es gut unterhalten und mein Bedarf an Liebe und witzigen Verstrickungen ist erstmal wieder ausreichend abgedeckt. Dafür 4 Sternthaler.

Die Autorin

Miriam Covi wurde 1979 in Gütersloh geboren und entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ihre Arbeit als Fremdsprachenassistentin führte sie nach New York City, wo sie ihre Erlebnisse im Weblog »Mitten in Manhattan« auf der Internetseite der Zeitschrift »Brigitte« festhielt. Gemeinsam mit ihrem Mann lebte Miriam ein paar Jahre in Berlin, bevor das Paar aus beruflichen Gründen nach Rom zog. Seit Miriam ihr erstes Kind bekommen hat, versucht sie, zwischen Wickeltisch und Waschmaschine hin und wieder in die Welt des Schreibens zu flüchten.
Quelle: Drömer-Knaur-Autorenseite

Samstag, 27. September 2014

"Einfach unvergesslich" von Rowan Coleman

Piper-Verlag
416 Seiten
ISBN 9783492060011
Piper-Verlag
Preis: 14,99€
Taschenbuch


Mit 41 Jahren sollte man eigentlich nichts vergessen, das wirklich wichtig ist. Wie du wieder nach Hause kommst. Die Namen deiner Töchter. Deinen Ehemann. Wozu ein Telefon da ist....
Doch genau das geschieht mit Claire. Die grausame Diagnose steht fest: Alzheimer Demenz in einer sehr frühen Form und schnell voranschreitend. Niemand kann sagen, wie lange es dauert, bis alle Erinnerungen im Nebel verschwinden.
Um sie zu unterstützen, ist Claires Mutter Ruth zu ihr gezogen. Aber auch für sie ist es sehr schwer zu sehen, wie ihre Tochter sich immer weniger zurecht findet. Auch Claires Vater war daran erkrankt und nun kommt all das erneut auf Ruth zu.
Den Autoschlüssel haben sie ihr schon weg genommen, sie darf den Herd nicht mehr bedienen und seit kurzem geht sie auch nicht mehr arbeiten.

Es gibt noch so viel, das Claire erzählen möchte, dazu hat sie von ihrem Mann Greg ein Buch bekommen, in das sie schreiben kann, um die Erinnerungen festzuhalten. Dieses Buch wird von allen in der Familie genutzt, jeder schreibt, malt oder klebt ein kleines Stück Erinnerung hinein.
Eine weitere Sache liegt Claire besonders am Herzen: Ihre älteste Tochter Caitlin soll endlich ihren leiblichen Vater Paul kennen lernen, doch der weiß noch garnicht, dass es sie überhaupt gibt. So gibt es also noch einiges zu tun, bevor Claire "verschwindet".

Meine Meinung

Dieses Buch trifft mich genau da, wo es soll- mitten in's Herz. Das hört sich entsetzlich kitschig an, ich weiss, aber dieses Buch ist es nicht. Ich habe es mit recht gemischten Gefühlen gelesen, denn es ist schwierig, nachzuvollziehen, was nicht nur in Claire, sondern auch in allen anderen Beteiligten vorgeht. Keine Mutter sollte erleben, wie die erwachsene Tochter sich langsam wieder zum Kind zurück entwickelt, wie demütigend und erniedrigend es ist. Schon allein die Vorstellung finde ich sehr traurig. Besonders dieses Kindliche kommt hier immer wieder zum Vorschein, denn Claire hat eine 4-jährige Tochter Esther, und die beiden haben oft viel Spaß miteinander und begeben sich damit unbewusst häufig in Gefahr. Esther weiß es noch nicht besser und Claire weiß es nicht mehr... Doch Claire hat auch noch lichte Momente, in denen ihr sehr wohl bewusst ist, was vor sich geht.

So ist das Lesen für mich ein ständiges Hin und Her zwischen Lachen und Weinen. Besonders tragisch finde ich die Momente, in denen Claire ihren Ehemann nicht mehr erkennt, ihn anschreit und aus dem Haus werfen will, ihn einfach nicht mehr an sich heran lässt. Man fühlt förmlich die Hilflosigkeit und den Schmerz in der jeweiligen Situation.

Die Autorin ist hier einerseits mit viel Gefühl an die Sache heran gegangen, wobei sie auch sehr ehrlich ist. Es wird nichts schön geredet, es geht direkt zur Sache und zeigt das Problem wie es ist: Hinterlistig und gemein. Eben noch auf dem Weg zum Bahnhof, und schon im nächsten Augenblick im Schlafanzug auf der Suche nach keine Ahnung was.
Dieses Erinnerungsbuch ist eine sehr schöne Idee, die Abschnitte sind in kursiver Schrift geschrieben und zuoberst steht der jeweilige Name des Schreibers und das Datum der Erinnerung.
Dazwischen befindet sich der Leser im Jetzt und erlebt den rapiden Abbau und das immer seltener werdende Aufflackern der wahren Claire.

Unterm Strich

Es hat mich sehr berührt und ich war ständig hin und hergerissen zwischen hilfloser Traurigkeit und herzlicher Freude, wobei ich auch immer die Tränen im Hintergrund spürte. 5 Sternthaler von mir.


Die Autorin
Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. »Einfach unvergesslich« ist ihr elfter Roman.
Quelle: Piper Autorenseite

Vielen Dank an den Piper-Verlag für dieses Leseexemplar

Montag, 22. September 2014

"Sturmschatten" von Franziska B. Johann

Drömer Knaur-Verlag
445 Seiten
ISBN 9783426433119
Drömer Knaur-Verlag
Preis: 4,99€
Ebook


Esta ist 17, als sie in Bergrode auf's Kunstgymnasium kommt. Das Zeichnen liegt ihr wirklich sehr, einige ihrer Bilder hat sie sogar schon verkauft. Aber sie hat noch eine andere Leidenschaft: Das Wetter. Sie kann es voraussagen, und ihre Aussagen stimmen immer. Woher sie das weiß, kann sie nicht sagen, es ist einfach so.
Leider weiß sie auch nicht, wer ihre Eltern sind, denn mit ca. 4 Jahren saß Esta einfach im Garten ihrer Großmutter. Aber die ist auch nicht wirklich ihre Großmutter. Das Einzige, das sie bei sich trug, war ein kleines Holzkästchen mit einem Brief, in dem ihre Name stand und eine Kette mit einem Anhänger. Esta ist die Abkürzung für Estrella, was im Spanischen "Stern" bedeutet.
Esta hat sich bald in Bergrode eingelebt, ihre Mitbewohnerinnen Sandy und Toni sind klasse und nur ein bisschen freaky. Als sie sich in Janis verliebt, lernt sie auch dessen Brüder kennen. Sie betreiben die Kneipe "Hurrikan" im Ort. Das besondere an Janis ist ein Tattoo, das genau so aussieht wie der Kettenanhänger von Esta: Eine Sonne mit einem kleinen Stern. Janis hat dieses Symbol einst in einem alten Buch entdeckt, ein Buch, das seine Familie in Island hütet, es beschützt. Leider kann niemand dieses Buch lesen, denn es ist in einer alten Sprache geschrieben. Eine Sprache, die Esta in ihrer Kindheit gesprochen hat, und die sie jetzt manchmal noch im Schlaf spricht.
Was hat Esta mit diesem Buch zu tun, und was sind das neuerdings für Männer, die sie beobachten? Als Esta dann auch noch entführt wird, erfährt sie einiges, das nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern, im besonderen ihre Mutter betrifft.

Meine Meinung

Schon als ich den Klappentext gelesen hatte, freute ich mich sehr auf dieses Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es hat mich gleich mitgerissen, obwohl zu Beginn nicht allzuviel geschieht. Aber da ist dieses Gefühl, so leise im Hintergrund, es kribbelt und es ist irgendwie besonders.

Wie Esta liebe auch ich Gewitter, diese entfesselte Naturgewalt, Blitze, Donner, da könnte ich stundenlang schauen. Der Himmel, Berge von Wolken, ihre Farben, nicht einfach nur grau oder weiß, das fasziniert mich, genauso wie die Geschichte um Esta und Janis.
Das Ganze spielt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Island und Frankreich. Island finde ich dabei besonders passend, gerade was den Wind betrifft, der die Landschaft schon sehr beeinflusst.

Esta kann mit dem Wind spielen, ihn lenken, beeinflussen. Mit seiner Hilfe lässt sie Gegenstände und sogar Menschen durch die Lüfte fliegen, eine Fähigkeit, die ihr bis jetzt überhaupt nicht bewusst war.
All das und noch einiges mehr ist total spannend, denn wie immer gibt es auch hier nicht nur die Guten, sondern auch die Bösen. Es ist nur für Esta recht schwierig, zu entscheiden, wer wer ist.
Die Autorin hat es sehr flüssig geschrieben, sodass ich förmlich durch das Buch hindurch geflogen bin. Die Protagonisten sind bis auf wenige durchweg sympathisch, und ein schwarzes Schaf gehört halt in jede Geschichte.
Hier und da gab es einige Abschnitte, in denen es mir einfach zu glatt lief, aber alles in allem bin ich immer noch total begeistert.
Die Geschichte endet mit den Worten -Fortsetzung folgt- . Und darauf freue ich mich schon jetzt.

Unterm Strich

Stürmisch wie der Wind, fesselnd wie ein Krimi, verpackt mit viel Fantasy, dafür gibt es die selten vergebenen 6 Sternthaler von mir.

Die Autorin
Franziska B. Johann wurde 1968 im Nordosten Brandenburgs geboren, verbrachte dort ihre Kindheit und Jugend, bis es sie nach dem Abitur für ein paar Jahre in die "Fremde" verschlug. Heute lebt sie mit ihrer Familie wieder in ihrer Geburtsstadt. Sie liebt Gewitter, die kleinen fantastischen Geheimnisse des Alltags und lässt sich beim Schreiben gerne von der Landschaft ihrer seenreichen Heimat inspirieren.
Quelle: Drömer Knaur-Autorenseite

Vielen Dank an den Drömer Knaur-Verlag und Ira Zeitzen für dieses Leseexemplar.

Dies und das und hier und da

Hallo Ihr Lieben,

ich muß mal ein wenig die Trommel rühren. Wofür?

Ich bin seit einiger Zeit auch bei "Was liest du?" und wir wollen demnächst mal ein Treffen hier in Hannover veranstalten.
Das Ganze soll am 3.10. statt finden... und da hab ich frei... juchuuuu.
Und vielleicht mag ja der eine oder die Andere hier aus Niedersachsen, Hamburg oder Bremen auch dabei sein. Alle wichtigen Informationen findet ihr genau HIER.


Ich bin auf jeden Fall dabei und bin gespannt, ob es klappt und wie es läuft.
Ihr müßt für dieses Treffen nicht unbedingt bei WLD angemeldet sein, die Organisatorin freut sich über jeden, und ich mich auch.


Ganz liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 21. September 2014

Unterwegs mit Seitenweise

Hallo Ihr Lieben,

in Hannover herrscht mal wieder Krimifieber, das Krimifest ist in vollen Zügen. Auch diesmal gibt und gab es jede Menge an Terminen für Lesungen in und um Hannover. Wollt Ihr mehr erfahren, klickt einfach auf das Bild dazu.

 

Schon vor knapp 2 Monaten habe ich mir diesmal eine Karte für die Lesung mit Marc Elsberg und seinem aktuellen Buch "Zero" gesichert.
Und letzten Freitag war es endlich soweit. Meine Tasche bestückt mit dem Buch und einem Moleskin, in dem auch alle Autoren unterschreiben, die ich jemals live erleben darf, den aufgeladenen Fotoapparat eingepackt und auf geht's.


Bei Hugendubel in der 1. Etage gibt es immer einen Bereich, der dafür hergerichtet wird.

Und um 20.15 Uhr ging es dann auch schon los. Mit einem Sitzplatz im hinteren Mittelfeld hatte ich gute Sicht.


Nach einer kurzen Vorstellung seinerseits wurden dann mehrere Abschnitte vorgelesen und zwischendurch gab es reichlichst Informationen zu seiner Recherchearbeit, die er wirklich sehr ausführlich betrieben hat.


Und erneut überkam mich Gänsehaut, wenn er berichtete, was mittlerweile alles für technisches Spielzeug vorhanden ist, um uns auszuspionieren und was wir alles von uns preisgeben.
Bei einiges Zuhörern hatte ich schon das Gefühl, dass es ihnen etwas langweilig wurde, und sie verließen schon während der Fragerunde die Örtlichkeit.

Trotzdem hat es mir gut gefallen, auch wenn es zeitweise schon sehr sachlich zuging. Da Herr Elsberg gebürtig aus Österreich stammt, gefiel mir die Lesung allein schon wegen der Aussprache sehr gut.

Abschließend gab es noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die auch alle beantwortet wurden bis auf die Frage nach dem Thema über sein nächstes Werk. Die Frage beantwortete er mit einem "Wird nicht verraten", so müssen wir uns also gedulden.


Vielen Dank, Herr Elsberg für diesen interessanten Abend.

So, Ihr Lieben, das war's, meine nächste Lesung ist  erst im November, diesmal mit Simon Beckett, in Hannover in der Apostelkirche, das wird garantiert super.

Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 14. September 2014

"Sommerfreundinnen" von Åsa Hellberg

List-Verlag
348 Seiten
ISBN 9783548612058
List-Verlag
Preis: 9,99€
Taschenbuch


4 beste Freundinnen seit über 30 Jahren, das ist eine Leistung. Umso schlimmer, wenn dann eine aus der Runde stirbt, plötzlich und unerwartet. So ergeht es Sonja, mitten beim Einkaufen fällt sie um und ist tot, mit gerade einmal 54 Jahren. Trotzdem hat sie für diesen unvorhersehbaren Moment ein Testament gemacht. Dass ausgerechnet ihre verbliebenen Freundinnen Susanne, Maggan und Rebecka darin begünstigt werden, verwundert die Damen schon sehr. Allerdings haben sie vor Testamentsantritt einige Bedingungen zu erfüllen. Damit haben sie natürlich noch viel weniger gerechnet. Aber soviel sei gesagt: Sie haben auf jeden Fall ausgesorgt.
Fragt sich nun, ob sie die letzten Wünsche ihrer verstorbenen Freundin erfüllen können.

Meine Meinung

Ein herrlich entspannendes Buch, das nicht nur zur Sommerzeit gelesen werden sollte. Schon das Cover lädt ein zu gemütlichen Lesestunden.
Freundschaft; etwas ganz besonderes, das man hegen und pflegen muss, damit es nicht eingeht oder zerbricht. In diesem Fall sogar über den Tod hinaus.
Sonja kannte ihre Freundinnen sehr gut, besser, als ihnen selbst wohl je bewusst war. Darum hat sie ihnen, auf jede Personen genau abgestimmt, Aufgaben gestellt, die ihnen endlich zum Glück verhelfen sollen. Es ist nicht so, dass jeden von ihnen abgrundtief unglücklich war, aber sie hatten es allesamt nicht immer leicht.
Eine nette Idee, charmant und liebevoll gemacht. Es ist zwar einiges absehbar, aber das ist nicht weiter tragisch, so muss man sich beim Lesen mal keine großen Gedanken machen.
Die Protagonistinnen sind sehr lebhaft beschrieben, so hatte mein Kopfkino auch hier nicht viel zu tun.
Locker und leicht kann man dem Ganzen gut folgen und es ist schon ein Spaß, zu sehen, dass sich alles so entwickelt, wie Sonja es einst geplant hatte.

Unterm Strich

4 Sternthaler für entspannten Spaß, auch wenn es nicht immer nur lustig zugeht.


Die Autorin
Åsa Hellberg wurde 1962 in Fjällbacka geboren. Heute lebt sie mit Sohn, Katze und ihrem Lebensgefährten in Stockholm. Sie arbeitete unter anderem als Flugbegleiterin, Coach und Dozentin, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sommerfreundinnen ist ihr erster Roman. Er war in Schweden ein großer Überraschungserfolg und erscheint in zehn Ländern.
Quelle: Verlags-Autorenseite

Vielen Dank an mein Schwesterherz, die mir dieses Buch geschenkt hat.
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