Sonntag, 27. April 2014

"Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence

Limes-Verlag
480 Seiten
ISBN 9783809026334
Limes Verlag/ Random
Preis: 19,99€
gebundene Ausgabe


Alex Woods ist 10 Jahre, als er diesen Unfall hat, wenn man überhaupt von Unfall sprechen kann. Tatsache ist, dass er zu hause, mitten in England, genauer gesagt, in Somerset, von einem 2,3 kg schweren Meteoriten getroffen wurde, als dieser einfach so durch's Hausdach einschlug.
Seitdem ist er nur noch "der Alex", der Junge der nach dem Einschlag im Koma lag und tatsächlich wieder aufwachte.
Aber auch wenn er jetzt berühmt ist, hat er es trotzdem nicht gerade einfach. Seit dem Unfall leidet er an Epilepsie, bekommt also unkontrollierbare Krampfanfälle. Das hält ihn fast 1 Jahr von der Schule fern, bis er endlich soweit ist, mit der Situation zurecht zu kommen. Doch schnell ist er als Opfer abgestempelt. Bis er Mr. Peterson kennen lernt.

Meine Meinung

Erst dachte ich, wieder mal so ein Buch, das von allen in den höchsten Tönen gelobt wird. das ist für mich immer erstmal Grund genug, abzuwarten, wie es sich entwickelt. Um nicht allzu voreingenommen zu sein, habe ich mir keine Rezension durchgelesen, nicht eine.

Nun hab ich es gelesen und ich finde es ebenso wunderbar.
Alex hat den LoserStempel förmlich auf der Stirn, er ist der Prügelknabe in der Schule, hat keine Freunde, seine Mutter ist Esoterikern, und seinen Vater kennt Alex nicht.
Alex mag Mathe und er liest sehr gerne. Nichts was man mit 10 Jahren in den Augen der anderen gern mögen sollte. Aber er behauptet sich und er steht zu seiner Meinung.
Und so finde ich ihn absolut liebenswert. Es macht Spaß, ihn über den Zeitraum von insgesamt 8 Jahren zu begleiten. Dabei gibt es viele schöne Momente, zu sehen, wie Alex sich mit seiner Epilepsie auseinander setzt, sie schließlich akzeptiert und so eigentlich recht gut mit ihr leben kann.
Aber da sind noch so viele andere Sachen: Er gründet eine Lesegruppe, die sich mit den Büchern von Kurt Vonnegut befassen, er meditiert, um sich zu entspannen und so seine Epilepsie zu besänftigen. Und er verbringt sehr viel Zeit mit Mr. Peterson.
Dieser ist der "Grummel" im Buch. Ein alter Mann, der im Vietnamkrieg war, keine Kinder hat und seit dem Tod seiner Frau allein mit seinem Hund in seinem großen Haus lebt und dort Cannabis anpflanzt.

Das Buch geht in eine Richtung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte. Ich will nicht zu viel erzählen, das haben andere schon zur Genüge getan, aber es geht hier nicht nur um Freundschaft, sondern um mehr, über den Tod hinaus.
Sehr sensibel wird hier mit einem besonderen Thema umgegangen und es hat mich letztendlich nicht nur gefesselt, sondern auch berührt.
Ich finde es sehr gelungen, und trotz der Traurigkeit, die natürlich aufkommt, habe ich es sehr gerne gelesen.
Der Schreibstil ist besonders, Alex drückt sich immer sehr gewählt aus, ohne jedoch altklug zu klingen.

Unterm Strich

Eine berührende Geschichte über eine besondere Freundschaft, für die ich nur zu gerne 6 Sternthaler vergebe.

Der Autor
Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.

Sein erster Roman »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat« schlug in Großbritannien ein wie ein Meteorit – Alex Woods eroberte die Herzen der Leser im Sturm und die Presse feierte den Roman als DIE Entdeckung des Jahres.

Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield und schreibt an seinem zweiten Roman.
Quelle: Limes Autorenseite

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Limes-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Der Diskobus kann losfahren

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsch Euch allen einen schönen Sonntag!
Eigentlich sollte ja schon gestern die Verlosung stattfinden für das Diskobusbuch, aber durch die Konformationsvorbereitungen kommt gerade alles etwas zu kurz! Jetzt kommen wir gerade vom Vorstellungsgottesdienst, den die Konfirmanden selbst gestaltet und abgehalten haben!

Aber nun sollt Ihr nicht länger warten...

Allen vielen Dank für eure Kommentare, es hat mich sehr gefreut, dass Ihr mitgemacht habt.


Alle Kommentarschreiber haben ihren Kommentar auch an meine Mailadresse geschickt und haben sich somit für die Auslosung qualifiziert... herzlichen Glückwunsch!


Alle 5 Teilnehmer habe ich auf kleine Zettel geschrieben und sie ordnungsgemäß in die Losbox gegeben.


Und gewonnen haben...

tatatatataaaaa...

brilli

und 


schlumeline

Herzlichen Glückwunsch, Ihr Lieben.
Von beiden habe ich schon die Adresse, sodass die Bücher morgen schon auf die Reise gehen können, denn zum Glück habe ich morgen frei!
Und dann geht auch dein Paket, liebe Ingrid, endlich!!!!! auf den Weg zu dir!!!!

Ganz liebe Grüße, Eure Petra

PS: die Aktion zum Welttag des Buches läuft noch bis zum 30. April, vielleicht mag noch jemand mitmachen, weil er hier kein Glück hatte!

Mittwoch, 23. April 2014

Der Welttag des Buches ist da!!!

Hallo Ihr Lieben,

endlich ist es wieder soweit: Der Welttag des Buches ist da. Und aus diesem Anlass gibt es auch auf meinem Blog ein Buch, das ich jemandem von Euch zukommen lassen möchte!

http://bloggerschenkenlesefreude.de/

Es handelt sich um


Klickt Ihr auf den Titel, landet ihr bei meiner Rezension. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen, aber es ist sicher nicht für jedermann.


Was müsst Ihr machen, um dieses Buch zu ergattern?

Ganz einfach: Schreibt mir hier einen Kommentar, in dem Ihr mir mal erzählt, welches Euer Lieblingsgenre ist, wenn Ihr eines habt!
Den gleichen Kommentar schickt Ihr mir bitte bis zum 30.04.2014 an meine Mailadresse: 
petramurach@alice.de 
Und vergesst bitte nicht, im Kommentar und in der Mail Euren Namen anzugeben, mit "Anonym" ohne irgendeinen Namen kann ich nichts anfangen und will es auch nicht. Auch freut es mich, wenn ihr ganze Sätze schreibt und nicht nur ein Wort wie "Krimi" oder so... Netiquette tut nicht weh ;o).

Einzelwortkommentare werde ich daher einfach löschen und ignorieren!

Hier findet Ihr übrigens die Teilnehmerliste aller Blogs, in der Ihr nach Herzenslust stöbern könnt.

So nun wünsche ich Euch viel Glück und einen tollen Welttag des Buches noch.

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 21. April 2014

Osterwichteln - das große Auspacken

Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche Euch noch schöne Ostern, wenns auch schon fast wieder vorbei ist.

Vorab vielen Dank an Tanja und Ingrid, von ihnen hab ich die beiden süßen Osterkarten bekommen!


Vielleicht gab es ja für den einen oder die andere auch ein kleines Osterei... für mich dies Jahr auf jeden Fall.

Lena von seite um seite und ich hatten ja dieses Jahr ein Osterwichteln veranstaltet und gestern war nun der große Pakete-auspacken-Moment, wer macht das nicht gerne.


Mein Paket kam schon vor über einer Woche an und lag hier unberührt und wartete ganz tapfer... ich übrigens auch!


Gut verpackt kamen folgende Schätze zu Tage:


Schoki und Tee und eine Kerze  und sogar 2 Bücher!


Nach der Karte musste ich dann nur noch heraus bekommen, wer mein Wichtelverschenker war. Es war ein kleines Rätsel, in dem ein anderes Wort für "Blatt" gesucht wurde, und ein Begriff, "was ein Feuer macht"...
OK, das erste ist sicher eine "Seite", für das zweite musste ich etwas länger überlegen, kam dann aber auf "Knistern". Und so entdeckte ich den Blog von Jessica mit dem schönen Namen "Seitengeknister".

Liebe Jessica
nochmal allerherzlichsten Dank für das tolle Osterwichtelpaket!

Hier könnt Ihr die anderen Auspacker anschauen, die sicher genauso viel Spaß hatten wie ich! Die Blogs werde ich nach und nach verlinken, sowie sie ihr Auspacken gepostet haben!






Olivia von Lesen und mehr


Ines von Lovelybooks

Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 12. April 2014

Ich wurde getaggt

Und das gleich 2x zum gleichen Thema

"Ich möchte unbedingt lesen..."

Einmal von Lena von seite um seite, und das 2. x von Kathrin von Literaturmaus... ist schon eine Weile her... tut mir leid!

Hier die Regeln:
Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.
Also nun her mit den Büchern, die ich unbedingt noch lesen will:

 

Joyland von Stephen King
Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis
Der Mann, der den Regen träumte von Ali Shaw
Der Vollstrecker von Chris Carter
Der Anschlag von Stephen King



 So, das sind sie. Einige stehen mittlerweile schon im Regal, andere nur auf der Wunschliste!

Möchtet Ihr diese Frage auch beantworten, dann nur zu, schnappt euch den TAG

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 11. April 2014

Mein 800. Post

Hui,

in der Tat, dies ist der 800. Post, seit es ... seitenweise ... gibt.

Ein kleiner Grund, um Euch ein Buch zukommen zu lassen.

Letzte Woche war ich zur Lesung von "Diskobushaltestellenhierarchie" und Frau Kessler vom Drömer-Verlag war so freundlich, mir zwei Exemplare zur Verfügung zu stellen, damit ich diese hier verlosen kann.


Wie Ihr ja vielleicht gelesen habt, geht es in dem Buch unter anderem um Diskobesuche auf dem Dorf. Ich komme selbst vom Dorf, bin in Hattorf am Harz groß geworden. Wir brauchten keinen Diskobus, denn bei uns gab es tatsächlich eine Disko... wenn auch nur eine ganz kleine... aber immerhin.
Aber die Diskopuppe war ich eh nie so wirklich, ich glaube, ich war nur zwei oder drei mal dort.

Und nun meine Frage, die ich gern von Euch beantwortet hätte:

Seid oder wart Ihr Diskogeher/ innen? Gab oder gibt es eine Disko bei Euch im Ort, falls Ihr auf dem Land lebt? Oder müsst oder musstet Ihr in die nächste Stadt fahren?  Gab es womöglich so etwas wie einen Diskobus?

  • Ihr verfolgt meinen Blog? Gut, dann könnt Ihr mitmachen!
  • Schreibt mir bitte einen Kommentar zur oben genannten Frage, wenn Ihr eines der beiden Bücher haben möchtet.
  • Den gleichen Kommentar sendet Ihr mir bitte an die folgende Mailadresse: petramurach@alice.de, und bitte vergesst nicht, Euren Kommentarnamen und Eure Adresse dabei zu erwähnen.
  • Zeit habt Ihr bis zum 25.04.2014 um 23:12 Uhr.
  • Gern dürft Ihr Werbung machen
  • Jeder Teilnehmer kommt nur einmal in den Lostopf, es gibt keine Extralose für irgendwas

Noch Fragen? Dürft Ihr mir gerne stellen!

Also, dann mal los... let's Disco...

Liebe Grüße, Eure Petra

Ich hab nen neuen...

Ja, Ihr könnt mich ruhig für bekloppt halten,
aber gestern kam mir die Idee für einen neuen... Blog... Aber vielleicht mögt ihr ja trotzdem mal gucken kommen.

Er heißt

und dort möchte ich mit meiner Tochter jede Woche ein Spiel vorstellen, aber eins, das nichts mit Computer, Handy usw zu tun hat.

Also Kartenspiele, Gesellschaftsspiele,Würfelspiele, Brettspiele usw. Glaubt mir, wir haben echt reichlich davon.

Unser erstes Spiel haben wir heute schon vorgestellt, mehr als einen Post pro Woche wird es nicht geben, ich hab ja auch noch ein Leben ohne Blog  ;o)

Liebe Grüße, Eure Petra und Nina

Donnerstag, 10. April 2014

Zeit für dies und das

Hallo Ihr Lieben

da das Wetter hier nicht so prickelnd ist, fällt die Gartenarbeit eher sparsam aus, dafür wird gelesen, gebastelt, gestöbert, mit Töchterchen DVDs geguckt und und und...

Und ab und zu schneit auch mal ein neues Buch herein.

Gerade heute bekam ich von "Was liest du?" meine Prämie, die ich für einige meiner Punkte erhalten habe. Es ist "Wenn ich dich umarme, hab keine Angst". Gerade gestern Abend im TV gab es ein paar Informationen dazu. Ich bin gespannt...


Neulich bei Vorablesen hab ich mal wieder Glück gehabt, und gestern trudelten "Sechs Millionen Kekse im Jahr" hier ein, eine Art Sachbuch über das Tourettesyndrom. Schon die Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht.

Am Montag trafen 2 Bücher ein, die ich hier demnächst verlosen werde, wie schon im Post über die dazu stattgefundene Lesung angekündigt. Wer also Interesse hat an "Diskobushaltestellenhierarchie", der schaut ab morgen mal vorbei.

Letzte Woche in der Stadt... mit Töchterchen Schuhe kaufen, unter anderem für ihre bevorstehende Konfirmation... habe ich mir unsere soziale Zeitung "Asphalt" gekauft.


Hier stellen die Zeitungsverkäufer/-innen derzeit zum Welttag des Buches ihr persönliches Lieblingsbuch vor. Diesen Artikel habe ich natürlich mit großem Interesse gelesen.


Und dazu gab es gleich noch einen Bericht über eine mobile Bibliothek in Celle.


Und letzte Woche kam noch ein Buch von Blogg dein Buch, ich hatte mich beworben, aber da es so viele waren, hatte ich erst garnicht damit gerechnet... Glück gehabt.






Gebastelt hab ich auch etwas, das kann ich aber erst nach Ostern zeigen... hat aber etwas mit Büchern zu tun...


Nun habe ich noch bis Sonntag Urlaub, also noch ein wenig Zeit zum Lesen und vielleicht kommt die Sonne ja doch noch mal vorbei.

Schöne Woche noch
Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 5. April 2014

"Diskobushaltestellenhierarchie" von Erik Brandt-Höge

Drömer-Knaur-Verlag
303 Seiten
ISBN 9783426513910
Drömer-Knaur-Verlag
Preis: 12,99€
Taschenbuch


Berlin- hier eine Wohnung zu finden, das ist erstmal das wichtigste für Hannes Bloom.
Berlin- nicht zu vergleichen mit Lüttstedt, dem kleinen Dorf, knapp hinterm Deich. In Lüttstedt ist nichts los, da gibt es ja nicht mal eine Diskobushaltestelle. Die ist nämlich in Dibben, dem nächsten Ort.

Und wer nich aus Dibben is, hat inne Haltestelle nix zu suchen, nich ma bei Regn. Der darf sich daneben stellen und da warten, bis der Bus kommt.

Aber jetzt ist Hannes in Berlin, um seinen Zivildienst als Koch in einem Kindergarten abzuleisten. Berlin ist cool, hier ist immer etwas los, jede menge Clubs und Bars und Hannes ist 20 und hier allein.
In Lüttstedt kennt jeder jeden, und alle sind in die Disko "Paradise" gegangen, was anderes gibts da eben nicht, hinterm Deich.


Meine Meinung

Erik Brandt-Höge kommt selbst aus Norddeutschland, ihm ist das Landleben wohl nicht gänzlich unbekannt. Zumindest liest es sich so, als ob er sich auskennt. Er beschreibt das platte Landleben sehr gut, mit all seinen Macken, hier bleibt niemand unerkannt, niemand ist anonym. Die Dorfjugend hält zusammen, Dorf gegen Dorf.
Der Autor schreibt, wie die Dorfjugend spricht, nur keine überflüssigen Worte verschwenden. So sind auch seine Sätze, kurz und knapp schreibt er sich durch diese Geschichte.
Dabei findet sich der Leser mal in Lüttstedt, mal in Berlin wieder und erlebt so mit dem Hauptprotagonisten Stadt- und Landleben, aber auch Liebes- und Arbeitsleben.
Das Ganze gestaltet sich so recht abwechslungsreich und lässt damit keine Langeweile aufkommen. Die anfänglich zurückhaltende Art des Hannes macht nach und nach Platz  für den sicher auftretenden Hannes, diese Entwicklung gefällt mir gut. Nur sein berufliches Auftreten , nachdem er den Zivildienst beendet hat, ist mir etwas zu abgehoben im Verlauf, aber zum Glück kommt Hannes dann doch noch zurück auf den Boden der Tatsachen.
Insgesamt ein unterhaltsamer Spaß und sollte er jemals verfilmt werden, was ich mir hier sehr gut vorstellen kann, dann hätte ich gern Matthias Schweighöfer in der Rolle des Hannes Bloom.

Unterm Strich

Unterhaltsame Lektüre von der "Landmaus" zur "Stadtmaus". Dafür gute 5 Sternthaler.


Der Autor
Erik Brandt-Höge, geboren 1982 in Achim, wuchs im ländlichen Niedersachsen auf. Nach dem Abitur ging er nach Berlin, studierte dort Anglistik/Amerikanistik und in Potsdam Germanistik. Seit 2005 schreibt er als freier Autor für verschiedene Magazine über Musik, Film und Literatur. Seine Texte erscheinen u.a. im Rolling Stone, im Berliner Stadtmagazin Zitty, beim Mediendienst Teleschau, in der Süddeutschen Zeitung, auf jetzt.de und auf Zeit Online. 2013 zog er nach Hannover. "Diskobushaltestellenhierarchie" ist sein erster Roman.
Quelle: Drömer-Knaur-Autorenseite

Vielen Dank an Patricia Kessler vom Drömer-Knaur-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 3. April 2014

Lesung in Hannover-Linden

Hallo Ihr Lieben,

letzte Woche bekam ich unerwartet Buchpost vom Drömer-Knaur-Verlag.
Es handelt sich dabei um einen Debütroman mit dem urigen Titel "Diskobushaltestellenhierarchie" von Erik Brandt-Höge.


Dazu gab es gleich die Information, dass das Buch am 02.04.2014 vom Autor vorgestellt wird. Das ganze sollte in einer Lindener Kneipe mit dem Namen Centrum stattfinden.

Da ich das Buch letzte Woche dann doch innerhalb von 2 Tagen gelesen hatte... Rezi demnächst... und es ganz witzig ist, hab ich mich dann gestern Abend auf den Weg nach Hannover-Linden gemacht.

Um kurz vor 20 Uhr war ich dort und wow... ich musste doch mächtig um einen Sitzplatz kämpfen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aus den Gesprächen um mich herum war herauszuhören, dass es sich um viele seiner Bekannten und Freunden handelte.


Aber nun gut, ein Barhocker wurde zu meiner Sitzgelegenheit und ich harrte der Dinge.
Kurz nach 20 Uhr ging es dann los, der Autor betrat die Bühne und wurde mit Applaus begrüßt.


Erik Brandt-Höge kommt gebürtig aus Achim, und das war auch sofort zu hören. Mit dem typischen ostfriesischen Dialekt in der Stimme las er vor, gemütlich in einem riesigen Ledersessel sitzend. Da auch der Protagonist Hannes aus der ländlichen Gegend kommt, passte es einfach perfekt.
Und er las lange vor, bis um 21.45 Uhr.


Und ich muss schon sagen, er kann nicht nur gut schreiben, sondern auch gut vorlesen. Es hat mir total gut gefallen und da ich ja das Buch schon kannte, war ich auf die entsprechenden Stellen gut eingestimmt.

Hinterher holte ich mir selbstverständlich noch je eine Signierung für das Buch und mein Moleskin ab.
Die Fotos sind nicht so toll geworden, da das rote Licht schon mächtig rötelte...


Aber alles in allem war es ein gelungener Abend!



Und demnächst werde ich hier 2 dieser Bücher verlosen dürfen! Macht Euch bereit...

Bis dahin, liebe Grüße
Eure Petra

Mein SuB schrumpft

Hallo Ihr Lieben,
 
im Monat März 2014 habe ich folgende Bücher gelesen
  • Ein feiner dunkler Riss von Joe R. Landsdale, 351 Seiten
  • Schwarze Tränen von Thomas Finn, 544 Seiten
  • Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche von Florian Herb, 269 Seiten
  • Deutschland misshandelt seine Kinder von Michael Tsokos und Saskia Guddat, 255 Seiten
  • Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens von Sebastian Niedlich, Ebook, 279 Seiten
  • Diskobushaltestellenhierarchie von Erik Brandt-Höge, 303 Seiten

Das macht genau 2001 Seiten, damit bin ich sehr zufrieden!

Mein liebstes Buch für den März ist der Landsdale

Jetzt habe ich ein paar Tage Urlaub, und wenn ich nicht im Garten bin... der hat es böse nötig... werde ich bestimmt lesen...

Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 1. April 2014

Challenge gesammelte Schätze und Zitate im März 2014

Hallo Ihr Lieben,

im Moment scheint meine Schatzfindernase ein wenig zu schwächeln, aber immerhin... eins ist besser als keins.
Die Challenge gesammelte Schätze & Zitate in 2014


Hier also mein Beitrag für den März

"Deutschland misshandelt seine Kinder" von Michael Tsokos und Saskia Guddat

Seite 101
Die meisten Sozialarbeiter, die sich im deutschen Kinder- und Jugendschutz engagieren, haben sich während ihres Studiums vorgestellt, dass sie einmal als Ritter mit glänzender Rüstung kleine Kinder retten würden. Doch dann mussten sie erkennen, dass die Rüstung rostig ist und das Schwert, mit dem sie die Kinder verteidigen wollen, stumpf und von Rost angefressen.
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