Sonntag, 29. September 2013

Ein Buch für Euch

Hallo meine Lieben,

ich habe es letztes Wochenende einfach nicht geschafft, ein Buch für Euch auszusuchen, erst Frühdienst, dann noch schnell ein wenig aufräumen, Sohnemann hatte Geburtstagskaffeegäste, und dann noch eben wählen gehen... zack, war der Tag vorbei...

Aber heute gibt es wieder eins. Ich hab es doppelt, warum auch immer, aber ihr sollt auch Spaß mit ihm haben:

Ralf Schmitz mit seinem Buch Schmitz' Katze... Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal...

Meines liegt auf meinem Nachtschrank und ich lese ab und zu mal ein Kapitel vor dem Schlafen, es dauert halt etwas länger, darum gibts noch keine Rezi dazu. Aber die Kapitel, die ich bis jetzt gelesen habe, sind  manchmal zum Quietschen komisch. Er schreibt halt, wie er spricht, der gute Herr Schmitz.

Hier findet Ihr Informationen zu diesem Buch.

Und wenn Ihr hier klickt, kommt Ihr zu meinen Regeln, falls Ihr dieses Buch haben möchtet.

Jetzt bleibt mir nur noch, Euch ein schönes Wochenende zu wünschen

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 27. September 2013

"Zum Glück Pauline" von David Foenkinos

C.H.Beck-Verlag
411 Seiten
ISBN 9783406654206
C.H. Beck- Verlag
Preis: 17,95€
Taschenbuch


Mitte Vierzig, verheiratet, 2 Kinder, 1 Haus in der Nähe von Paris, das ist er: Unser Ich-Erzähler dieses Buches. Sein Problem sind im Moment "nur" Rückenschmerzen, zumindest sind ihm keine anderen Probleme bewusst. Doch sämtliche Untersuchungen ergeben alle das Gleiche: Da ist nichts. Aber er traut dem Braten nicht, da muss doch etwas sein.
Während er sich immer weiter hinein steigert, nachts kaum noch schlafen kann und sich das Schlimmste ausmalt, stürzen wahre Probleme auf ihn ein. In der Firma wird er gemobbt und nach einer unerwarteten Handgreiflichkeit gekündigt, seine Frau will sich scheiden lassen, seine Kinder wollen auch nicht wirklich etwas mit ihm unternehmen und seine Eltern haben eh nur ständig etwas an ihm rumzumeckern. Zeit endlich etwas zu tun, und mal ordentlich auf den Tisch zu hauen.

Meine Meinung

Zuerst mochte ich ihn nicht, diesen namenlosen unscheinbaren Mann. Naja selbst Mann fand ich übertrieben, Weichei trifft es da wohl eher. Ich fühlte ihn förmlich, diesen schlaffen, wabbeligen Händedruck, nie wirklich eine eigene Meinung, immer ja sagen für die anderen, immer sich tiefer bücken als die anderen, kurz gesagt, keine Eier in der Hose. Ehrlich, davon würde ich auch Rückenschmerzen bekommen.
Aber im Verlauf der Geschichte änderte sich meine Meinung, denn der Herr begann sich zu wehren. Und man merkt gleich, dass ihm das gut tut.
So schafft es der Autor, dass man den Ich-Erzähler anders wahrnimmt. Mit vielen Kleinigkeiten werden so nach und nach rückenschmerzenmachende Probleme minimiert. Foenkinos hat dabei eine recht leichte, angenehme, aber doch sehr detailreiche Art an sich, den Leser mitzunehmen. Zu Beginn fand ich seinen Schreibstil irgendwie anstrengend, ich kam nicht so recht voran, wobei das auch an den endlosen Gedankengängen des Protagonisten liegen kann.
Was ich auf jeden Fall schade finde, ist die Tatsache, dass die im Titel erwähnte Pauline leider erst nach mehr als 300 Seiten in sein Leben tritt, bis auf einen winzigen Blick auf sie, weiter vorn im Buch.
Aber so oder so, Foenkinos hat aus einen unscheinbaren Bückling einen standhaften Mann gemacht, der endlich keine Rückenschmerzen mehr hat.

Unterm Strich

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten nimmt die Geschichte ihren Lauf und ich konnte mich gut darauf einlassen. ich vergebe 4 Sternthaler.

Der Autor
David Foenkinos, 1974 geboren, Schriftsteller und Drehbuchautor, studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. "Zum Glück Pauline" ist sein zehnter Roman. Seine Bücher sind weltweit in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.
Weitere Autoreninformationen finden Sie auf dieser Website
Quelle: C.H.Beck Autorenseite

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Beck-Verlag für dieses Leseexemplar.

Mittwoch, 18. September 2013

Das Krimifestival in Hannover ist eröffnet

Hallo Ihr Lieben,

gestern Abend war es endlich soweit:


Da ich mir rechtzeitig eine Karte gekauft hatte, konnte ich entspannt dem gestrigen Abend entgegen hibbeln... von wegen entspannt. Ich würde Nele Neuhaus kennen lernen, das geht nicht entspannt.


Also um 18.10 Uhr meine gepackte Sternthalertasche geschnappt und auf gehts. Veranstaltungsort war die Pauluskirche in Hannovers Südstadt.

Pauluskirche in Hannover

Um kurz vor 19.00 Uhr standen ihre Pforte schon offen, bereit für einen kriminalistischen Abend.
In anfangs noch recht leeren Reihen gesellten sich nach und nach viele Interessierte, so dass die Auftaktveranstaltung pünktlich vor vollen Kirchenbänken starten konnte.


Zunächst stellten sich die Organisatorinnen Cornelia Kuhnert und Annette Petersen vor, die auch in diesem Jahr das Programm voll im Griff haben. Sie sind selbst Autorinnen und werden im Lauf des Festivalzeitraums ebenfalls als Vorleserinnen auftreten.

C. Kuhnert und A. Petersen

Sie stellten weitere interessante Veranstaltungsorte wie zum Beispiel die Ladies Crime Night im Lister Turm oder im ehemaligen Schlachthof in Hannover vor, an denen ich aber leider dienstbedingt nicht teilnehmen kann... nun ja sicher ein andermal.

Und dann wurde die eigentliche Lesung eingeleitet.

Moderatorin hierzu war Margarete von Schwarzkopf, bekannt durch den NDR, die hier in Hannover häufiger bei Lesungen anzutreffen ist.

N. Neuhaus, U. Fröhling, M. von Scharzkopf

Die beiden Autorinnen Ulla Fröhling und Nele Neuhaus wurden zunächst vorgestellt und bekamen die Möglichkeit, erst einmal ein paar persönliche Worte anzubringen. Und so erfuhr der geneigte Zuhörer, wie gerade diese beiden Autorinnen eine Gemeinsamkeit aufzuweisen haben.


Ulla Fröhling hat vor Jahren ein Buch geschrieben, in dem es um Inzest, Gewalt, Satanismus und ähnliches geht. Das erschütternde dabei ist, dass es keine Fiktion war, Frau Fröhling hat diese Person persönlich kennen gelernt, die all diese Grausamkeiten seit frühester Kindheit selbst erfahren musste. Das Buch trägt den Titel "Vater unser in der Hölle" und bereits bei der kurzen Vorstellung lief mir die Gänsehaut den Rücken rauf und runter.

Nele Neuhaus

Nele Neuhaus hat dieses Thema in ihrem aktuellen Buch "Böser Wolf" aufgegriffen, obwohl sie das eigentlich so nicht geplant hatte. Sie berichtete, dass man sie gebeten hatte, als Schirmherrin für das FeM Mädchenhaus in Frankfurt einzutreten. Dadurch hat Frau Neuhaus sich näher mit dem Thema beschäftigt, und letztendlich festgestellt, dass diese Thematik immer noch ein Tabuthema ist. Um ihre Recherche entsprechend zu betreiben, kam sie schließlich zu dem oben genannten Buch von Frau Fröhling.


Während Frau Neuhaus mit ruhiger, sehr sympathischer Stimme näher auf das Thema einging, schaffte es Frau Fröhling kaum, auch nur einen kompletten Satz in das gereichte Mikro zu sprechen. Mehrmals entschuldigte sie sich dafür, aber sie sagte von sich selbst, dass sie immer mit ganzem Körpereinsatz spricht und berichtet, sodass das Mikro kaum oder selten eine Chance hatte, in Mundnähe zu geraten. Aber sie bemühte sich wirklich redlich, ihre Zuhörer zu erreichen. Das machte sie umso sympathischer.

Ulla Fröhling

Die eigentliche Lesung wurde dann an einem Stehpult gehalten. Frau Neuhaus hatte insgesamt 4 Abschnitte aus ihrem Buch ausgewählt, Frau Fröhling hatte einige ihrer Abschnitte zusammen gefasst und eigens für diese Lesung gedruckt.
Beide haben es geschafft, mich mit ihren Worten zu fesseln. Gebannt lauschte ich ihren Worten, und ich hatte häufig Gänsehaut, besonders, als Frau Fröhling aus ihrem Buch vorlas.

Diese Lesungen in einer Kirche abzuhalten, mit diesem sehr aufreibenden Thema, das sorgte doch für eine besondere Stimmung.


Das Ganze wurde zwischendurch mit einer kleinen Musikeinlage untermalt, und wir hörten zwei Strophen vom berühmt berüchtigten Mackie Messer aus der Dreigroschenoper.

Abschließend gab es noch ein kleines Stück aus "Böser Wolf" zu hören, bevor dieser wunderbare Abend doch enden musste.

von links: M. von Schwarzkopf, U. Fröhling, N. Neuhaus, C. Kuhnert, A. Petersen

Danach hatten wir natürlich die Gelegenheit, sich die eine und andere Signierung zu erstehen, und auch die beiden Bücher käuflich zu erwerben.


Ich legte mein "Schneewittchen muss sterben" vom Welttag des Buches 2012 vor, sowie meine Eintrittskarte, auf dessen Rückseite beide Autorinnen ihre Unterschrift hinterließen.


Und auch das Buch "Vater unser in der Hölle" wird hoffentlich bald mein sein, es wurde bei TT angeboten und ich hatte noch genau die Menge an Tickets, um es zu ertauschen.

Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder ein Krimifestival in Hannover geben wird.

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 16. September 2013

"Diva Liebe. Unerwartet eins" von Sabine Sigl

Resi- Psychologie
294 Seiten auf meinem Trekstor
ISBN 9783950358902
ASIN: B00CQODFP0
Verlag RESI Psychologie
Preis: 3,99€
Ebook


Sissy Sanders arbeitet als Nachrichtensprecherin bei einem Radiosender in Wien. Eigentlich steht sie unter Dauerstress. Ihr Chefredakteur ist ein echtes Ekel, ständig hat er allem und jedem etwas auszusetzen. Und Sissy mittendrin. Zwischen Manie und Depressionen hin und hergerissen, läuft ihr auch noch dieser wirklich toll aussehende Typ über den Weg, den sie einfach nicht mehr aus ihrem Kopf bekommt.
Als ihr nach einem fürchterlichen Streit mit ihrem Chef kurzerhand gekündigt wird, kommt sie dem Tod ziemlich nahe. 3 Monate Zwangsurlaub sind das Ergebnis ihres verzweifelten Versuchs, alles zu beenden. Endlich eine Chance, mal zur Ruhe zu kommen.

Meine Meinung

Diese Geschichte ansich ist ja nicht neu: Mann verliebt sich, Frau verliebt sich, viele Stolpersteine, er kriegt sie, sie kriegt ihn. Aber hier ist der Weg dahin etwas länger und komplizierter. Vor allen Dingen kommen hier die Gefühle endlich einmal ganz groß raus. Emotionen wie Angst, Liebe, Zorn und Wut werden hier personalisiert und mischen das Ganze ordentlich durcheinander. Und auch hochgestellte Persönlichkeiten wie Tod tauchen auf der Bildfläche auf.

Ohne Gefühle geht es nicht, das ist wohl jedem klar. Aber hier wurden sie mir eindeutig zu viel. Sie haben hier ihre eigene Geschichte, ganze Kapitel drehen sich nur um sie. Und da bin ich ganz ehrlich, diese Kapitel und Abschnitte zu lesen, empfand ich bald als anstrengend. Schon den Prolog hätte ich nach ein paar Seiten am liebsten übersprungen.

Die Kapitel mit und um Sissy sind schnell zu lesen, weil Sissy selbst ein irres Tempo vorlegt. Man könnte denken, ihr Tag hat 48 Stunden und davon ist sie 49 auf mindestens 100 Prozent.
Liest man dagegen die Kapitel, in denen die Emotionen zu Wort kommen, hatte ich das Gefühl, es geht nicht voran, die Zeit blieb förmlich stehen. Schade, aber dieses Auf und Ab hat mir nicht gefallen. Das war mir einfach zu viel Bewegung.

Unterm Strich

Die Idee, dass die Gefühle ein Eigenleben entwickeln ist eigentlich ganz witzig. Aber hier war es mir leider zu viel. Darum vergebe ich 3 Sternthaler.

Die Autorin
Sabine (Lengyel-)Sigl stammt aus der Steiermark und lebt mit Ihrer Familie in Mödling, Niederösterreich.

Sabine Sigl hat an der Karl-Franzens-Universität Graz Psychologie mit den Schwerpunkten Angewandte Psychologie sowie Differentielle Psychologie (Persönlichkeitspsychologie, Intelligenz-Forschung) studiert. Außerdem war Sabine Sigl im Startteam des ersten Privatradios Österreichs (Antenne Steiermark) sowie bei weiteren Medienunternehmen (Canale 55, Italien, Antenne Wien, Steiermark 1) als Moderatorin und Journalistin beschäftigt.

Mit dem Schreiben begann Sabine schon in ihrer Kindheit, aber immer nur für sich selbst. Sabine Sigl hat dann 2003 begonnen, selbständig unter ihrer Marke „RESI PSYCHOLOGY®“ als Beraterin, Trainerin, Coach und Moderatorin in ihrem Feld der Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie zu arbeiten. Das Spannende an dieser Arbeit ist für Sabine nach wie vor der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen und ihren Geschichten. Also viel Inspiration für weitere Bücher. (...)

Quelle: Diva Liebe. Autorenseite

Vielen Dank an Sabine Sigl, die mir dieses Ebook zur Verfügung gestellt hat.

Ein paar Fragen von vorablesen

Hallo Ihr Lieben,

Im Rahmen der Aktion "Blogger des Monats" bei der ich im August Blogger des Monats wurde, bekam ich unter anderem zusätzlich das Buch "Am Ende der Treppe, hinter der Tür" von Sabine Ludwig. Zu diesem Buch, ausgewählt vom Vorab-Team, gab es ein paar Fragen, die ich nun nach Beendigung des Buches beantworten möchte, ohne zuviel zu spoilern.

- konnte man sich in die Charaktere hineinversetzen?
Also, in Martha eigentlich ganz gut, obwohl ich sie als Person sehr nervig und naiv fand. Aber ihre Probleme als Jugendliche sind wie die vieler Jugendlicher, die ich früher auch hatte und dafür hatte ich auf jeden Fall Verständniss. 
- war der Spannungsbogen/die Erzählung überzeugend?
Für mich leider nicht, ich fand, es zog sich sehr in die Länge, das Hauptsächliche drehte sich eher um Marthas Leben und ihre Probleme als Teenager ansich, der Mord tauchte eher als Nebengeschichte auf. So rechte Spannung gab es für mich nicht, was ich nach dem Klappentext und dem Prolog eigentlich erwartet hatte.
- was hat überrascht, was war erwartbar?
Tja, so richtig überrascht hat mich leider garnichts. Absehbar war für mich, wer der Täter ist, das ging recht zügig, dahinter zu kommen.
- ein Satz, der das Buch treffend umschreibt?
Eine gute Geschichte, eine gute Idee, die in der Umsetzung leider zu kurz gekommen ist.

Sonntag, 15. September 2013

Ein Buch für Euch

Hallo meine Lieben,

schon wieder ein Sonntag, schon wieder ein Buch, das ich Euch vermachen möchte.

Diesmal ist es eins aus der Zeit vor meinem Bloggerdasein, darum gibt es dazu auch keine Rezension. Es handelt sich um "Die Anbetung" von Dean Koontz. Es steht schon recht lange im Regal, darum ist der Schnitt vergilbt, und es hat einen dünnen Mäbgelexemplarstempel am unteren Schnitt. Aber ansonsten ist es sehr gut in Schuß. Es wurde einmal gelesen und ist ein Taschenbuch.


Klickt hier, dann kommt Ihr zu einem großen Onlinehändler, dort gibt es genug Rezis dazu.


Und wenn Ihr hier klickt, kommt Ihr zu meinen Regeln, damit Ihr dieses Buch ergattern könnt... ohne geht nicht.

So, und nun wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag

Ich werde ihn geniessen, der Gatte muß arbeiten, das Töchterchen ist in Berlin und kommt erst heute abend heim, und Sohnemann schläft jetzt noch. Also werde ich Rezis schreiben, die dringend anstehen und ein "bisschen" lesen...

Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 14. September 2013

"Am Ende der Treppe, hinter der Tür" von Sabine Ludwig

rororo-Verlag
383 Seiten
ISBN 9783499216756
rororo-Verlag
Preis: 9,99€
Taschenbuch


Martha ist 16 und lebt in Berlin. Ihr Vater ist schon tot, aber ihre Mutter hat wieder jemanden kennengelernt: Johannes mit seiner 4jährigen und total nervigen Tochter Penelope, kurz Poppy. Martha kann sie beide nicht ausstehen, es nervt sie sehr, dass ihr Mutter sich kaum noch Zeit nimmt für ihre eigene Tochter.
Durch einen dummen Zufall wird Martha Ohrenzeugin eines Mordes an ihrer Nachbarin Frau Doktor Dernburg. Mit Hilfe ihrer Freundin Jill macht sie sich Hoffnung auf die Möglichkeit, durch Erpressung an viel Geld zu kommen, und so mit ihrer Mutter endlich wieder allein und ungestört zu leben. Doch sie hat keine Ahnung, wer der Mörder ist und wie sie ihn finden soll.

Meine Meinung

Nach der Leseprobe hatte ich mir eigentlich mehr versprochen, aber meine Erwartungen wurden leider nicht wirklich erfüllt.
Ich bin ganz ehrlich: Martha finde ich um vieles nerviger als Poppy. Es kam mir mindestens wie die Hälfte des Buches vor, in dem sie immer wieder und wieder erwähnt, wie verliebt sie doch in ihren ach so wunderbaren Englischlehrer Mr. Miller ist. Ständig stellt sie sich gedanklich Szenen vor, in denen sie sich ihre Liebe gestehen. Ich war auch mal 16, ehrlich, aber das fand ich dann doch reichlich übertrieben.

Durch ihr naives Getue verliert sie meiner Meinung nach den Blick für das Wesentliche und beginnt so einen schwerwiegenden Fehler. Ihre Reaktion auf Mutters neuen Freund hingegen kann ich gut nachvollziehen, ebenso, dass sie die kleine Poppy am liebsten Mal auf dem Spielplatz vergessen würde.
Aufgrund dieser ganzen Probleme dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es zum eigentlichen Grund des Buches kommt: Der Mord.
Doch auch danach kommt kein so richtiger Schwung in die Geschichte, es kribbelt nicht, die Spannung steigt kaum. Und so zieht es sich leider durch den Rest der Seiten. Ziemlich bald kann man sich denken, wer hier der Böse ist, das Ganze ist recht absehbar.
Ok, man darf natürlich nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist.
Klar, ich bin keine Autorin und war schon eine Niete im Aufsätze schreiben, aber ich bin mir sicher, das wäre auch besser gegangen, ganz bestimmt.

Unterm Strich

Zu viel Geflirte, zu wenig Spannung, das ist schade, denn da geht noch was. Darum 3 Sternthaler von mir.


Die Autorin
Sabine Ludwig arbeitet seit Jahren außerordentlich erfolgreich als Autorin und Übersetzerin und wurde als «Lesekünstlerin des Jahres 2010» ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Quelle: Rowohlt Autorenseite

Vielen Dank an Vorablesen und den rororo-Verlag für dieses Leseexemplar.

Freitag, 13. September 2013

Stephen King kommt nach Deutschland

Hallo Ihr Lieben

Ich hab es gerade entdeckt, der Heyne-Verlag tut es kund...

Mr. Stephen King persönlich kommt im November nach Deutschland, es gibt einen Termin am 19.11. in München zum Krimifestival ... Klick hier... und einen weiteren am 20.11. in Hamburg beim Harbour Front Literaturfestival... klick hier... und ich hab keine Ahnung, wie ich da Dienst habe...

Klickt auf das Bild, es ist verlinkt


Ich würde so gerne hinfahren, aber das ist wohl utopisch. Wie schaut es bei Euch aus, gibt es schon jemanden, der garantiert fährt?

Die Tickets gibt es ab Montag, den 16.09....

Liebe Grüße, Eure Petra






Donnerstag, 12. September 2013

"Der stille Sammler" von Becky Masterman

Lübbe-Verlag
394 Seiten
ISBN  9783785724767
Lübbe-Verlag
Preis: 18,-€
gebundene Ausgabe


Als Brigid Quinn vor 4 Jahren vom FBI in den Ruhestand geschickt wurde, musste sie ihren letzten Fall ungelöst zurück lassen. Sie hatte es nicht geschafft, den Route-66-Serienkiller zu fassen. Jetzt, 4 Jahre später, gibt es einen Verdächtigen, doch Brigid ist sich nicht sicher, ob er wirklich der Mörder ist. Sie hat, wie sie selbst sagt, viele Abgründe gesehen, und dass sie eine ihrer Kolleginnen an den Serienkiller verloren hat, lässt sie kaum noch ruhen. Vielleicht bekommt sie nun die Chance, das Ganze zu beenden.

Meine Meinung

Brigid Quinn ist eine sehr vielfältige Frau, durch ihren Beruf bedingt. Die Autorin läßt sie recht abgebrüht erscheinen, ohne Emotionen, letztendlich um sich selbst zu schützen, versteckt hinter einer Maske. Mit großer Sachlichkeit erzählt sie ihre Geschichte in der Ich-Form, ohne jegliche Form von Verzierung oder Schnörkeln, und doch nicht gerade aus. Manchmal sind ihre Gedankensprünge dabei kaum zu verfolgen, das war aber für mich soweit kein Problem. Sie läßt den Leser kaum an sich heran, hält sich auch die Mitwirkenden so eher auf Distanz. Trotz oder gerade darum läßt sich die Story sehr gut lesen, die knapp 400 Seiten flogen förmlich dahin.
Die Spannung hält sich meist in Grenzen, kleine Spitzen geben aber immer wieder neue Kicks, die mich beim Lesen voran getrieben haben.

Unterm Strich

Ich hoffe, dass es mehr von Brigid Quinn zu lesen geben wird, diese Frau hat mehr drauf, als sie durchblicken läßt. Auf jeden Fall hierfür 4 Sternthaler mit Aussicht auf mehr.

Die Autorin
Becky Masterman arbeitet als Lektorin in einem Verlag, der auf forensische Fachbücher spezialisiert ist. Für die Arbeit an ihrem Thrillerdebüt, Der stille Sammler, hat sie den Rat diverser Spezialisten auf diesem Gebiet eingeholt. Ihr Debütroman hat sich in zum Teil großen Auktionen in diverse Länder verkauft. Becky Masterman lebt in Tucson, Arizona.
Quelle: Lübbe- Autorenseite

Vielen Dank an den Verlag und Amazon-Vine.
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